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Reisebericht nach Nepal / Humlagebiet – 2011

 

Von Brigitte Reininger-Faden

Hier klicken um den Reisebericht mit Bildern herunter zu laden; 

 

 

Am 24.März 2011 reiste ich wieder nach Nepal ins weit im Nordwesten gelegene Humlagebiet. Ich wollte mich um unser Hilfsprojekt „Schule und Medizinstation“ kümmern.

 

Es ist immer ein Kraftakt dort hinauf zu kommen. Zuerst geht es in einem 11-Stundenflug mit langem Zwischenaufenthalt in Doha nach Kathmandu. Jedes Mal, wenn der Flieger in das Kathmandutal einfliegt, spüre ich ein starkes Gefühl von „Heimkommen“ in mir. Dieses Land ist mir in all den vielen Jahren und vielen Reisen in die verschiedensten Gebiete so vertraut geworden. Eine großartige Landschaft, geprägt von Ebenen im Süden, Hügellandschaften, Berge, Dörfer unterschiedlichster Bauweise, Terassenfelder, welche die Menschen über Jahrhunderte in mühevoller Handarbeit bebauen um sich ihren Lebensunterhalt zu verdienen, wie auch die gigantischen hohen Eisberge mit den 8 Achtausendern. Eine jahrtausend alte Kultur der Religionen verbindet die Menschen mit ihrer Heimat und ihre sprichwörtliche Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft hinterlässt bei uns eine tiefe Erfahrung, Gefühle die uns berühren und den Wunsch hinterlassen, wieder zu kommen.

 

Bei all dieser Schönheit darf eines nicht übersehen werden, dass speziell in Gebieten wo kein oder sehr wenig Tourismus herrscht, die Armut sehr sehr groß ist. Es fehlt an den allernotwenigsten Hilfen wie medizinische Versorgung und vernünftige Schulen mit gut ausgebildeten Lehrkräften.

 

Hierzu zählt das im äussersten Nordwesten gelegene Humlagebiet. Es ist nur mit dem Flugzeug oder in einem mindestens 3 Wochen andauernden Fußmarsch zu erreichen. Es gibt keine Straße und Infrastruktur. Ausser im Bergdorf Simikot, wo das Flugzeug landet, gibt es

keinen Strom.

 

Mit unserer Unterstützung wollen wir den Zustand der medizinischen Unterversorgung und die katastrophale Situation der Schulen verbessern.

 

Am 25. März 2011 landete ich in Kathmandu, wo ich vom Hoteltaxi abgeholt wurde. Nach langer Fahrt durch das geschäftige Treiben in Kathmandu erreichten wir mein Hotel, in welchem ich immer in den letzten Jahren wohne. Surajan, mein Patensohn und Doris aus Deutschland empfangen mich und ich freue mich sehr sie zu sehen. Wir besprechen am Abend die „Sachlage“ und am nächsten Tag fliegen wir nach Nepalgunj. Bishnu, unser Agent  begrüßt uns am Flugplatz und hat bereits ein Hotel für uns gebucht. Er ist für uns ein unentbehrlicher Verbindungsmann für die Flüge hinauf nach Simikot. Dort haben wir wieder einen meiner ungeliebten Zwischenaufenthalte bis wir endlich nach 2 Tagen einen Flug nach Simikot erhalten.

   

 

Wir nutzen 1 Tag für einen privaten Ausflug mit einem Auto zum Karnali-Delta. Hier mündet der sonst so wilde Gebirgsfluss in einem Delta der weiten Ebenen des südlichen Nepals .

Bal Bahadur erzählte mir hier auf der großen Spannbrücke, dass er in 11 Tagen von Humla ohne Gepäck bis zu dieser Brücke gelaufen ist. Bal Bahadur ist schnell. Sehr schnell. Ich denke, meine Pläne, diese Strecke als Trekkingroute zu gehen, werden für mich 4 Wochen bedeuten. So stelle ich diesen Gedanken vorläufig zurück.

 

Auf dem Rückweg besuchen wir seine Familie, welche während der Revolution der Maoisten aus Humla nach Nepalgunj geflohen ist. Die Kinder, 3 Jungs und 1 Mädchen sind sehr intelligent und möchten sich weiterbilden. Alle sprechen ein sehr gutes Englisch. Das Mädchen besucht derzeit die 10. Klasse und möchte eine Ausbildung als Krankenschwester und Hebamme absolvieren, dann zurück in ihre Heimat Humla um dort oben den Menschen zu helfen. Sie leidet unter dem heißen und schwülen Klima mit viel Regen und unsäglich vielen Moskitos im Sommer. Sie fühlt sich in den Bergen viel wohler und mit der Ausbildung hat sie auch eine Chance dort oben.

 

Hierfür suchen wir eine Patenfamilie welche dann in einem direkten Kontakt zu der Familie die Ausbildungskosten übernimmt. Es ist also keine anonyme Patenschaft. Es ist auch ein Besuch bei der Familie möglich.

 

Am Montag den 28. März 2011 können wir hinauf nach Simikot fliegen. Der Flug ist ruhig und dauert 50 Minuten. Meine Sorge von schlechter Sicht zeigt sich Gott sei Dank als unbegründet. Der Flugplatz liegt auf ca. 2900 m Höhe und ich freue mich, die vertraute Gegend  wieder zu sehen. Die Ankunfts- und Anmeldeformalitäten werden von der Distriktpolizei direkt am Flugplatz erledigt und wir können sofort zu unserer Medizinstation.

Diese hatten wir im Herbst 2009 eingerichtet.

 

Von Deutschland aus sendete ich mit Unterstützung eines unseres Mitgliedes, Christoph Rief aus Tannheim in Tirol, die vom Apotheker-Helfen-Verband in München gestifteten Medikamente über eine Spedition in Innsbruck nach Kathmandu. Surajan beförderte nach Überwinden von einigen unangenehmen Schwierigkeiten am Zoll in Kathmandu die Pakete und Schulmaterial, sowie Farbe für die Schulbänke per Autotransport nach Nepalgunj.

Per Flugzeug ist es zu teuer und der Flugtransport von Nepalgunj nach Simikot ist unumgänglich und teuer genug.

 

Unsere Freunde empfingen uns mit Tee und anschließend packten wir die Pakete aus, fotografierten den Inhalt und verstauten das Schulmaterial, Medikamente und das Paket mit den Kinderkleidern auf die Pferde. Es sind kleine Lastenpferde die mit den schwierigen, steinigen Wegen einigermaßen gut zurecht kommen. In der Zwischenzeit kamen 2 Frauen mit Kind welche ein gesundheitliches Problem hatten, worum sich Jan unser Sanitäter kümmerte. Auch kam die Mutter des kleinen Jungen, welcher vor 1 ½ Jahren die schwere Verbrennung an der linken Wade hatte und zeigte mir, dass alles Dank der medizinischen Behandlung durch unsere Medizinstation bestens und ohne Narben verheilt ist. Ich freue mich sehr darüber. Speziell für Verbrennungen und Schürf- und Hautverletzungen haben wir ein hervorragendes Gel.

 

      

 Wir machen uns auf den Weg und erreichen über einen sehr staubigen Anstieg nach 1 Stunde den Pass ca. 3300 m. Karawanen von Esel und Maultieren kommen uns entgegen und hinterlassen eine Staubwolke. Oben am Pass trinken wir Tee und werden mit Blumenkränzen begrüßt. Die Berge sind noch ab ca. 5000m voll Schnee und wirken sehr majestätisch. Danach geht es 2 Stunden steil bergab auf sehr steinigen Wegen hinunter nach Dadaphaya ins Karnalital. Wir machen eine Pause in dem Haus wo ich vor 1 ½ Jahren gewohnt hatte weil im Sommer bis Oktober die Menschen in ihren Sommerdörfern in ca. 3000 m Höhe leben.

Die Menschen freuen sich sehr auf unser Wiedersehen.

 

   

 

   

 

1Stunde dauert der Abstieg weiter hinunter nach Dadaphaya. Die Kinder des Dorfes kamen uns entgegen, teilweise barfuß oder mit Gummisandalen die oft defekt waren, genauso wie ihre Kleidung. Aber sie strahlten und waren voller Freude und Erwartung uns zu sehen. Sie sprangen voller Begeisterung über den steinigen Weg. Mein sofortiger Gedanke war;  ´es sind Kinder der Berge und sie sollten nicht aus ihrer Heimat gerissen werden, um in einer Stadt in fremder Umgebung weit entfernt von Ihren Eltern in einem Internat aufzuwachsen.´ Darum liegt mir soviel daran, die Ausbildungsmöglichkeiten in den Schulen der Dörfer zu verbessern. Später, nach der 10. Klasse, wenn sie älter sind, können wir diejenigen, welche eine Weiterbildung möchten und sie auch von Seiten ihres Wissen bewerkstelligen, in Fachhochschulen nach Nepalgunj, Pokhara oder Kathmandu senden. Dann sind sie meist 16 Jahre alt und schon selbständiger. Für diese Weiterbildung suchen wir dringend Pateneltern.

 

   

 

Wir erreichen das Dorf und werden von vielen Menschen freudig begrüßt. Sie schenken uns Blumen und Blumenkränze und ich bin sehr berührt von diesen Gesten. Es ist für mich seit ich vor 3 Jahren das erste Mal mit Surajan sein Dorf besuchte, jedes Mal ein „nach Hause kommen“! Diese Menschen haben eine wunderbare Herzlichkeit die nicht gespielt ist, sondern einfach in ihnen steckt und ich diese von Mal zu Mal stärker erfahre. Es dauert eine Weile bis wir durch die engen Gassen das Elternhaus von Surajan erreichen. Dort werden wir von den Verwandten, Bekannten und vielen Kindern mit Blumenkränzen in den Händen erwartet. Sie heißen uns willkommen indem sie uns diese um den Hals legen und uns mit rot gefärbtem gemahlenen Weizen oder Reis die Tika auf die Stirn geben. Die Tika auf der Stirn soll verhindern, dass der gute Geist entweicht und uns beschützt. Dies ist ihre Kultur und ich denke, hierin sind sie uns weit voraus. Nie werde ich diese Erlebnisse vergessen!!!

 

   

 

Surajans Bruder Balbir war seit meinem letzten Besuch sehr fleißig und hat sein Haus vergrößert um ein Gästezimmer zu bauen wo wir wohnen können. Zusätzlich einen größeren Raum für eine zweite Medizinstation. Die alte Station der Kommunalbehörde wurde abgerissen. Es soll eine neue gebaut werden. Wenn ich 2012 wieder komme, werde ich sehen was daraus geworden ist. Da seitens des Staates immer noch kein Stromnetz gebaut wurde, zweifle ich an der ordentlichen Ausführung. Ein wirklich funktionierendes Stromnetz wäre dringend notwendig und würde vieles erleichtern für die Menschen.

 

Surajan und sein Bruder organisierten auf meinen Wunsch hin ein Zusammentreffen mit den Dorfbewohnern. Ich wollte mit allen Dorfbewohnern über die notwendigen Angelegenheiten und ihre Probleme sprechen um mir auch ein realistisches Bild über die Notwendigkeiten zu machen. So trafen alle am nächsten Morgen an ihrem hierfür geeigneten Dorfplatz zusammen.

 

29. März 2011

Surajan erklärte den Bewohnern die Pläne für unsere Hilfe. Ich bemerkte eine Unruhe und Diskrepanz seitens der Bewohner. Ich hörte schon früher von Unstimmigkeiten, konnte mir aber den Grund nicht erklären, da ich keine genaue Auskunft bekam, auch nicht seitens anderer Hilfsorganisationen. Ich fragte Surajan: „Was stimmt hier nicht?“ Er erklärte mir, dass der Zentralort Dadaphaya aus dem Zusammenschluss mehrerer Dorfeinheiten besteht. Diese wiederum bewohnen im Winter ( Nov.-April ) das Hauptdorf und sind im Sommer oben in den teilweise 600 bis 800 Höhenmeter höher gelegenen Sommerdörfern. In diesen Sommerdörfern gibt es Schulen für die kleineren Kindern bis zur 4. Klasse. Im Winter sind alle unten im Hauptdorf und dann sind ca. 300 Kinder in dieser maroden desolaten Schule. Hier gibt es nur für die 5. - 8. Klasse ein paar Bänke und Tische. Die Kinder von der 1. – 4. Schulklasse sitzen eingepfercht in 8 – 10 qm großen Räumen und dort sind 80 – 90 Kinder pro Raum. Sie sitzen im Dreck auf dem Boden. Bis vor 1 ½ Jahren hatten nur wenige Schulhefte und Schreibstifte. Seit wir die Schule unterstützen ist wenigstens gewährleistet, dass alle Kinder Hefte und Stifte regelmäßig erhalten. Diese alte und von Baufälligkeit und Dreck strotzende Schule ist eher als Ziegenstall zu nutzen, als Kindern eine Bildungsstätte für Wissen und Entwicklung des Geistes zuzumuten.

 

Wir begannen unsere Hilfe mit der Renovierung der Schule im Sommerdorf Gyalekhor. Diese Schule bestand nur aus Steinmauern und einem Dach. Wir bezahlten mit unserer finanziellen Hilfe, geleistet durch die vielen kleinen und großen Spenden, besonders

 

der Freunde Lateinamerika in Pfronten,

der Werkrealschule in Markdorf/Baden,

des Einzelhandel-Stammtisch Pfronten

 

die Einrichtung, bestehend aus

 

  1. Verputzung der Wände sowohl innen wie auch außen
  2. Verlegung eines Holzbodens mit stabilen Holzdielen
  3. Fertigung von stabilen Sitzbänken und Tischen für die Kinder
  4. Folientafel
  5. Wandverkleidung mit Stoffen, da es in Simikot keine Farbe zu kaufen gibt die dafür geeignet wäre
  6. Es gibt hier 3 Klassenzimmer und 1 Vorschulklasse
  7. Schrank. 1 Stuhl, 3 Sitzbänke für Lehrerbesprechungen und Besucher sowie Arbeitstisch im Lehrerzimmer.
  8. Auch im Lehrerzimmer wurden die Wand- und Fußbodenausstattungen wie in den

      Klassenzimmern gefertigt.

  1. Alle Schüler erhielten Schulhefte Schreib- Malstifte, Zirkel und Lesebücher

 

 

Sämtliche Arbeiten wurden von den Dorfbewohnern der Dorfeinheit Gyalekhor selber in mühevoller Handarbeit mit einfachen Werkzeugen gefertigt.

 

Wir begannen also im Sommerdorf welches der Dorfeinheit von Surajan angehört. So entstand natürlich sofort bei dem Dorfmeeting die Bedenken und Eindrücke, dass die anderen Dorfeinheiten in „ihren“ Sommerdörfern nicht berücksichtigt werden und sie einen Nachteil erleiden. Mir war sofort klar, was sich hier entwickelt. Es kann niemals sein, dass wir nur einer Dorfeinheit helfen. Das war nie mein Gedanke und Plan. So bat ich Surajan, zu den Bewohnern reden zu dürfen und er mir alles in ihre Sprache übersetzte.

 

   

Ich sagte zu den Menschen in Englisch:

 

“ Das Humlagebiet ist meine 2. Heimat. Ich bin in Deutschland geboren und lebe dort, aber meine Seele lebt hier. Auf einer Trekkingreise vor 11 Jahren ist mir Surajan von Euren Göttern auf den Weg gesetzt worden. Es war so von diesen geleitet, dass er mich kennengelernt hatte und ich sofort erkannte, dass dies ein intelligenter Junge ist und ich ihm helfen muss, eine gute Schulbildung zu erhalten. Mit meiner finanziellen und die Hilfe einer Familie in Kathmandu, die für ihn gesorgt hatte, war dies möglich. Heute ist Surajan ein starker selbstverantwortlicher junger Mann, der sein Wissen wieder in Euer Dorf bringt. Er wie ich wollen hier  a l l e n  Dorfbewohnern helfen. Für mich gibt es nur  EIN Dadaphaya. Ich gebe Euch mein Versprechen,  bei meinem Gott, dass ich für alle da bin. Vom letzten Haus im  Westen bis zum letzten Haus im Osten, vom letzten Haus im Norden bis zum letzten Haus im Süden. Es gibt für mich keinen Unterschied“!!!

 

 Dann fragte ich:

“ Was können wir für Euch tun, damit Euer Leben verbessert wird“?

 

 Dann geschah etwas das mich sehr erstaunte und zu denken gab. Diese einfachen Bauern, welche nie eine Schule besucht haben, standen auf und baten mit bittenden Händen:

 

 „ Wir selbst brauchen nichts, wir kommen schon klar. Aber bitte, bitte, baut eine bessere Schule für unsere Kinder“!! 

 

 Das hatte ich nicht erwartet. Das hatte mich sehr berührt. Diese Menschen haben erkannt, dass nur eine gute Schulbildung ihrer Kinder ihre Lebenssituation verbessert. Ich sagte:

 

„ Ich werde in Deutschland dafür arbeiten und Menschen gewinnen, die uns helfen die finanziellen Mittel zu erhalten, aber Ihr müsst auch mithelfen arbeiten. Es geht nur zusammen. Wir müssen gemeinsam ein Team werden!“

 

Darauf riefen sie freudig:

„ Wir helfen, wir klopfen die Steine und zimmern das Holz, wir bauen die Schule“!!!!

 

 Ich freute mich sehr über ihren Willen. Diese Menschen sind sehr fleißig aber ohne Bildung haben sie bei der Regierung keine Lobby.

 

Diese Schule setzt eine solide gründliche Bebauungsplanung voraus. Es muss ein Gebäude mit mindestens Erdgeschoß und 1 Stockwerk für 10 Schulklassen und 1 Lehrerzimmer sein. Zur Beleuchtung und Beheizung benötigen wir vor allem im Winter eine Solaranlage. Natürlich kostet das alles viel Geld. So sind wir auf Sponsoring angewiesen. Holz ist sehr sehr teuer und muss über das Forstamt genehmigt werden, da die Wälder extrem abgeholzt wurden. Holz ist für diese Menschen lebensnotwendig als Wärme- und Lichtquelle im Winter und das ganze Jahr über zum Kochen. Alle Schulräume sollen eine vernünftige Einrichtung und über ausreichend Lehrmaterial verfügen.

 

                               Grundstück für zukünftige neue Schule in Dadaphaya

   

 

Um diese gründliche Planung zu gewährleisten, fliegt Surajan mit einem Architekt ins Humlagebiet. Nach seiner Rückkehr Ende Juni 2011 wird er mir einen entsprechenden Plan zusenden. Surajan erstellt ein Organigram über seine Arbeitsgruppen, Planung und verantwortlichen Mitarbeiter. Dies werden wir in unsere Homepage setzen.

 

 

Eine weitere äußerst wichtige Planung ist die

 

 Förderung der Lehrerausbildung

 

Es gibt in Nepal gute Lehrerseminare. Diese jedoch sind ebenfalls mit hohen Kosten verbunden. Die erbrachten Erfolge geben aber diesen Ausbildungen recht.

 

Nachdem wir über diese künftigen Maßnahmen gesprochen und geklärt hatten, zeigte ich den Menschen ein Plakat der Schüler der Mittelschule Pfronten, welche eine großartige Leistung mit Ihrer Aktion „Treppenlauf für Kinder und Verbesserung der Schule in Nepal“ vollbracht haben. Auf diesem Plakat war ein Bild der „Arbeitsgruppe“ der 7. Klasse mit ihrem Lehrer, Herrn Söhner, und deren Unterschriften sowie eine Botschaft an die Menschen in Humla. Wir erklärten, dass diese Schüler in Pfronten/Deutschland mit ihrer Aktion um Spenden gesammelt haben, damit wir ihre Schulen renovieren können. Das Erstaunen war sehr groß. Diese Erklärung wiederholten wir später vor den 300 Kindern auf dem Schulhof.

 

 

   

 

Surajan organisierte, dass die Kinder sich ebenfalls mit ihrem Namen schriftlich bedankten. Was sie mit großem Eifer taten.

 

   

 

 

 

 

Wir beschlossen das Dorfmeeting in gemeinsamen Einvernehmen, großen Beifall und gemeinsames Lachen. Es waren alle Missverständnisse aufgelöst. Ein erfolgreiches Meeting ist immer dann, wenn alle strahlen.

 

Mich interessierten auch die Schulen in weiteren Dörfern, wohin wir einige Tage später gingen. Diese sind nicht viel besser aber wir können nicht in allen Tälern helfen. Vorerst nicht. Vorrangig gilt diese große Hauptschule in Dadaphaya zu bauen.

 

Am 30.3. 11 stiegen wir hinauf in das Sommerdorf Gyalekhor um die Schule dort oben einzuweihen.

 

 

Schule Gyalekhor 2009                                                                      2011

 

   

 

 

 

Während und nach der Renovierung

     

 

   

 

   

 

 

 

Die Handwerker bastelten noch die letzten Tische und Bänke. Wir begannen die Fußböden zu reinigen um dann die Tische und Bänke in die Schulräume einzurichten.  Dann holten wir die Kinder um mit ihnen die neuen Klassenräume einzuweihen. Diese Kinder konnten es nicht richtig glauben, dass sie nun ordentliche Bänke und Tische haben und trauten sich nicht hinein. Surajan nahm die Sitzverteilung in die Hand. Die Kinder pressten sich eng aneinander, so wie sie es von der unteren Schule gewohnt waren. Surajan organisierte 4 Kinder pro Bank. So hatten sie genug Bewegungsraum. Fast ungläubig berührten sie die Tische. Das war wie ein Traum für sie. Wir legten ihnen neue Hefte auf die Tische und sie sangen als Dank ihre Nationalhymne. Ich konnte kein Kind entdecken, welches nicht den Text beherrschte. Sie sangen fast ehrfurchtvoll.

 

   

 

   

 

Anschließend schenkten wir Ihnen Kinderkleidung welche ich von Deutschland mitbrachte. Diese waren in einem sehr guten Zustand, mit teilweise netten Motiven. Doch konnte ich sie in Deutschland am Flohmarkt nicht verkaufen!!! ( Kinderarmut in Deutschland!!!!!) Leider reichte es nicht ganz für alle und das tat mir leid. Sie weinten. Aber Surajan entschied nach der größten Armut der Familien.

 

   

 

 

Alle Kinder erhielten Schulmaterial, welches aber dann im Lehrerzimmer aufbewahrt wurde, da die Schule im Sommerdorf erst im Mai beginnt, wenn die Familien dort hinauf gehen.

Wir feierten die neue Schule mit Tee und freuten uns zusammen mit den Kindern, die später wieder, wie wir auch, ins Hauptdorf hinunter gingen. Im Haus, 1 Stunde vor Dadaphaya, gibt es ein Funktelefon, wo ich auch nach Deutschland telefonieren konnte (teuer, ist schon klar), aber ich wollte meinem Mann Bescheid geben, dass ich heile in den Bergen angekommen bin. Er sagte mir, dass die Schüler der Mittelschule in Pfronten 7000 EUR mit der Aktion „errannt“ hatten. Ich konnte das nicht glauben. Er musste den Betrag wiederholen. Ich erzählte es meinen Freunden und sie jubelten und tanzten sofort Sherpatanz. Ich war überglücklich. So konnten wir sofort mit der Renovierung der anderen Sommerschulen beginnen. Inzwischen sind noch Spenden nachgekommen so dass die Schule fast 8000 EUR spenden konnte.

 

   

 

  

 

 Hier möchte ich nochmals meinen größten Dank an die Schüler der Mittelschule in Pfronten, ihrem Lehrer Herrn Söhner und allen Sponsoren für diese grandiose Leistung zum Ausdruck bringen. !!!!

 

 Es ist ein Beweis, dass auch unsere Kinder und Jugendliche sich engagieren um anderen zu helfen. Sie brauchen nur einen Anstoß und gute Information. Sobald Surajan mir nach seiner Rückkehr Ende Juni die Bilder über die anderen renovierten Schulen sendet, werde ich mich mit einem Vortrag in der Schule in Pfronten bei den Kindern extra bedanken.

 

 

Einige Tage später besuchten wir zuerst Tuling und dann Thaya. Dort herrschen die gleichen katastrophalen Zustände wie zuvor in Gyalekhor und sie in der Hauptschule in Dadaphaya nach wie vor sind. Der einzige Unterschied ist, dass die Mauern und Dach noch relativ neu sind. Die Einrichtung der eines Ziegenstalles gleichkommt. Wir sagten den Dorfbewohnern, dass wir nun diese Schulen auch renovieren. Sie freuten sich riesig darüber.

 

 

           Taya 800m höher                                        Schule u. Lehrer in Taya

 

   

 

 

Die folgenden Tage, 31. März und 01.April 2011 waren für die medizinische Versorgung der Dorfbewohner geplant. Wir begannen morgens um ca. 9.00 Uhr durchgehend bis 16.00 Uhr ohne Pause. Es hatten sich ca 150 Menschen angemeldet. Soweit wir konnten halfen wir. Doris, meine Reisekollegin, sie ist Kinderärztin, kümmerte sich um die kranken Kinder zusammen mit unserem Sanitäter Jan. Doris war schon öfter in 3. Weltländer unterwegs und interessierte sich für unser Projekt in Nepal. Die Flugkosten von Deutschland nach Nepal und zurück bezahlte sie privat genauso wie ich selbst. Jan behandelte die „inneren“ Krankheiten der Menschen und ich  die äußeren Verletzungen. Jan kennt die Krankheiten der Menschen. Er ist ein sehr einfühlsamer, hilfsbereiter Mensch und bei den Dorfbewohnern sehr beliebt. Doch wurde mir klar, dass er noch dringend besser ausgebildet werden muss. Schwerkranke müssen auf jeden Fall nach Nepalgunj ins Krankenhaus geflogen werden.

 

Die häufigsten Krankheiten sind Magen-Darminfektionen, Kopfschmerzen, Augenentzündungen, äussere Verletzungen, bei einigen Kindern Folgeerscheinung durch Meningitis. Ein dreijähriges Mädchen hatte eine schwere Kopfverletzung welches wir dann mit dem Vater per Flugzeug zur Behandlung ins Krankenhaus nach Nepalgunj brachten. Dieses Kind ist wieder gesund zurück.

 

 

                          Wartende Patienten vor unserer provisorischen Hilfsstation 2011

 

    

 

   

 

 

 

 

  

   

 

Zwei Tage ununterbrochen Menschen unter diesen primitivsten Voraussetzungen ordentlich zu behandeln ist nicht nur körperlich sondern auch vor allem psychisch sehr anstrengend. Für mich stellt sich immer die Frage: „ Wie geht es weiter, wenn wir abreisen?“ Diese Menschen kommen oft zu spät zur Behandlung warten mit ihren Leiden zu lange und dann sind die Möglichkeiten in dieser armen Gegend zu helfen sehr eingeschränkt. Manche haben einfach nicht den Mut oder das Geld nach Nepalgunj zu fliegen. Obwohl bei Letzterem helfen wir, wenn sie es sich nicht leisten können.

 

Am Donnerstag Nachmittag und Abend, 31.03.11, leitete Surajan mit den „Heads“ der Arbeitsgruppen in Dadaphaya, welche er organisierte, eine Konferenz, worin sie die notwendigen Maßnahmen besprachen, anschließend Doris und mich einbezogen und informierten. Das Ergebnis war sehr positiv.

 

 

 

Am Freitag Abend 01.04.11 mußte Surajan zurück nach Simikot um einen Flug nach Kathmandu zu erreichen. Es ist fantastisch, wie sehr sich Surajan um das Projekt bemüht, alles was in Nepal zu tun ist, organisiert und das noch neben seiner Ausbildung derzeit im College. Dabei ist er im Mai 2011 erst 20 Jahre alt geworden. Er ist ein sehr zuverlässiger Partner in Nepal. Seit 11 Jahren ist er mein Patensohn, mir aber ans Herz gewachsen wie ein eigener Sohn. Ich bin sehr stolz auf ihn!

 

Am 2. April 2011 wanderten wir, Balbir, Jan, Dhanbahadur unser Koch, Main Bahadur unser Dolmetscher, Doris und ich sowie unser bepacktes Pferd, in 2 Tagen nach Lali.

 

   

 

   

 

 

Dieses Dorf liegt südöstlich von Simikot und tiefer. Dort wohnt Surajans Schwester. Ich wollte sie unbedingt besuchen und mir zugleich die Schule und medizinische Versorgung in diesem Dorf ansehen. Julapi und ihre Familie freuten sich sehr uns zu sehen und wir wurden wieder ganz herzlich mit Blumengirlanden begrüßt. Julapi ist eine sehr liebenswerte Frau. Bei meinen beiden letzten Besuchen in Dadaphaya kam sie trotz Erntezeit in einem

 5-Stundenmarsch für 1 Nacht mit ihrem kleinen Kind auf dem Rücken, nur um uns zu sehen.  Die Verhältnisse sind dort etwas besser und die Menschen haben elektrisches Licht. Trotzdem bat uns der Lehrer der privaten Grundschule um Unterstützung, da die Kinder keine Tische und Bänke haben und auf Plastikplanen auf dem Boden sitzen müssen.

Soweit ich verstanden habe, ist dort eine andere Organisation tätig. So erkläre ich, dass wir uns nur um Dadaphaya kümmern können.

 

 

                    Rückweg von Lali nach Chipra

 

 

   

 

 

 

Auf dem Rückweg kamen wir nach Chipra. Die Verhältnisse dort sind mindestens so arm wie in Dadaphaya eher noch schlimmer. Viele kranke Menschen ohne Hilfe. Wo wir helfen können, tun wir es. Hier wäre eine medizinische Hilfsstation dringend nötig. Aber das können wir noch nicht einrichten. Vielleicht in 1 Jahr. Es muss auch gut versorgt werden durch medizinische Helfer. Noch geht unser Sanitäter in diese Dörfer und ist dann 2 – 3 Tage unterwegs, was im Winter nicht so einfach ist.

 

   

 

   

 

Nach 4 Tagen sind wir wieder zurück. Landschaftlich ist der Weg sehr schön, natürlich im März/Anfang April noch wenig grüne Vegetation. Doch immer entlang des Flusses „Karnali“.

In all dieser Zeit ist uns kein Tourist begegnet. Es ist ein absolut ursprüngliches Nepal!!

 

Die nächsten 2 Tage, 6. u. 7. April 2011, besuchten wir Tuling, Daraphori und Sada. In Daraphori gibt es eine Solarbadeanstalt gegründet von RIDS Nepal. Leider war sie geschlossen und wir konnten auch niemanden finden der uns Auskunft gegeben hätte. Daraphori liegt direkt an der Route von Simikot → Tibet.

 

In Sada gibt es eine Schule für 5 Klassen wobei die Klassenräume sehr düster aber mit Bänke und Tische eingerichtet sind. Das Lehrerzimmer dagegen hell mit viel hellem Holz und einigermaßen freundlich. An dieser Einrichtung waren sicher die Lehrer beteiligt und interessiert einen guten Platz zu haben. Ein Lehrer sprach sehr gut Englisch.

 

Freitag,  08. April 2011. Wir wollten hinauf nach Taya und Gyalekhor. Morgens um 7.00 Uhr standen schon die ersten Patienten vor unserer Tür. Ein Mann hatte einen hoch entzündeten Fuß. Ich musste zuerst ein Fußbad mit antiseptischen Medikamenten machen, da ich nicht sah, wo das Problem war. Unser Dolmetscher war nicht da und ich konnte ihn nicht fragen, wie das entstanden ist. Ich verband den Fuß mit antiseptischer Salbe und riet ihm, am nächsten Tag mit uns nach Simikot zu kommen, wobei er getragen werden müsste. Eine Frau hatte eine stark entzündete Verletzung an der Achillesferse, die auch schon älter war und eitrig. Ich machte ihr ebenfalls einen Verband und bat sie, am nächsten Tag wieder zu kommen. Beide Patienten kamen zwar am nächsten Tag morgens wieder um neu verbunden zu werden, aber sie gingen nicht mit nach Simikot. Die Wunde an der Achillesferse war so tief, dass ich die Sehnen sah. Wenn man diese Menschen nicht direkt an der Hand nimmt, gehen sie nicht nach Simikot. Es ihnen dringend zu raten ist nicht ausreichend.

 

   

 

Nachdem wir die Menschen soweit versorgt hatten, die noch kamen, stiegen wir hinauf ins ca. 800 Höhenmeter  höher gelegene Sommerdorf Thaya. Es war sehr heiß an diesem Tag und daher auch mühsam. Aber die wunderschöne Landschaft hat uns belohnt.

 

 

                                             Schule Tuling vor der Renovierung;

 

 

 

 

 

Schule in Tuling nach der Renovierung;

 

     

 

     

 

 

 

 

 

Wir besuchen die Schule und wie ich schon berichtete, entschlossen wir uns sofort, diese ebenfalls zu renovieren.

 

 

 

 

                                             Schule Taya vor der Renovierung;

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schule in Taya nach der Renovierung;

 

   

 

   

 

   

 

   

 

   

 

 

 

Von hier gingen wir danach auf einem offensichtlich neuen breiten Weg in 1 Stunde nach Gyalekhor. Surajans Bruder hatte an diesem Tag die Stoffe in Simikot gekauft und mit den Lehrern alle Schulräume ausgestattet. Ich war sehr erfreut über ihre Arbeit. Die Stoffe waren zwar sehr bunt aber ich weiss, dass Kinder das mögen. Außerdem sind wir auf das angewiesen was es gibt. Jedenfalls waren die Räume dadurch hell und freundlich und ich bedauerte, dass ich die Kinderaugen nicht sehen konnte, da ja die Sommerschule erst im Mai eröffnet wurde. Alles war sehr freundlich auch das Lehrerzimmer. Ich betonte den Lehrern gegenüber, den Kindern zu lehren, dass sie auf „ihre“ Schule achten und die Lehrer keine Kinder schlagen sollen. In Nepal gibt es leider noch die Prügelstrafe. Durch Schläge wird nur entweder Angst oder Aggression ausgelöst aber kein Verstehen. Mein Gedanke ist; zur Unter-stützung sollten wir an den Schulen auch einen Sozialarbeiter einstellen, der sich auch mit den Problemen auseinandersetzt und ihnen hilft.

 

 

                  Gyalekhor                                                                        Schule 2011

   

 

   

 

   

 

   

 

 

Wir gehen hinunter ins Hauptdorf Dadaphaya und wieder begeistern mich die in herrlicher Blüte stehenden Apfel- und Aprikosenbäume. Es sind alte Baumbestände welche vor langen Jahren wohl von den Menschen gepflanzt wurden. Leider vergaß ich danach zu fragen.

 

Am Abend feierten wir Abschied und wir waren von der Fröhlichkeit der Menschen sehr angetan. Surajans Bruder Balbir spendete sogar einpaar Flaschen Bier was dort oben Luxus und sehr teuer ist. Unsere Freunde tranken auch ein paar Raksi aber keiner war unangenehm betrunken.

 

 

 

Ich vertrage den Schnaps nicht und beschränkte mich auf 2 Biere. Wir tanzten nach Gesang und Händeklatschen und hatten viel Freude.

 

 

Am Samstag den 09. April 2011 mussten wir gegen Mittag aufbrechen nach Simikot. Ein 3 ½ Stunden dauernder Fußmarsch steil bergauf zum Pass und staubiger Abstieg nach Simikot stand uns bevor. Morgens waren wieder Patienten da und uns gingen die Medikamente aus. Jan unser Sanitäter muss unbedingt das Depot auffüllen.

 

Mehr noch als beim Ankommen waren Menschen da um uns mit Blumenkränzen und Tika zu verabschieden. Der Abschied war lang und sehr emotional. Ich ließ den Menschen und mir viel Zeit dazu. Sie legen ihre Hoffnung auf eine bessere Zukunft ihrer Kinder in unsere Hände. Sie freuen sich auf das Wiedersehen und ich bin sehr berührt von ihrer Herzlichkeit. Es fällt mir sehr schwer, zu gehen. Aber ich komme wieder im nächsten Jahr!

 

   

 

   

 

   

 

   

 

 

In Simikot helfen wir Jan beim Einsortieren der Medikamente, welche wir gesendet hatten und packten 1großen Karton mit Medikamenten und Verbandsmaterial für Dadaphaya, was Jan und Balbir dann mit dem Pferd transportierten.

 

Ich lud unsere Freunde und Doris zum Abschiedsessen ein in unsere Logde, wo Doris und ich übernachteten. Unsere Freunde fanden ein Nachtlager bei ihren Freunden.  Früh am nächsten Morgen verabschiedeten wir uns am Flugplatz und für Doris und mich ging es mit einem kleinen „Reisflieger“ nach Nepalgunj. Wir warteten in Nepalgunj bei Bishnu, unser Agent, der sich sehr um uns bemühte, auf 2 Jungs und 1 Frau die in Nepalgunj im Krankenhaus behandelt werden sollten. Sie kamen später mit dem nächsten Flugzeug. Ich fuhr mit ihnen ins Krankenhaus, wo sie jedoch nicht behandelt werden konnten. Mit der Frau fuhr ich zu einem privat praktizierenden Gynokologen der ihr helfen konnte und der Junge musste mit seinem Bruder per Bus nach Kathmandu fahren und wurde von Doris begleitet, die sich sehr um ihn kümmerte und ihn in die Ortophädische Kinderklinik in Banepha brachte. Ich flog am späten Nachmittag zurück nach Kathmandu. Die Zeit war für mich sehr knapp und ich musste mit Surajan noch vieles erledigen. Unter anderem zum Ministerium für Bildung und Schulwesen.

Surajan hatte noch einen wichtigen Termin beim Sozialministerium vereinbart damit wir in Zukunft keine Schwierigkeiten beim Zoll für Zusendung von medizinischen und anderen Hilfsgütern haben.

 

Am 15. April 2011 flog ich zurück von Kathmandu nach Deutschland.

 

Unser Verein Nepal-Medical-Careflight e.V. besteht nun seit 2 Jahren. Mit den uns gespendeten Geldern haben wir schon viel erreicht, obwohl wir noch relativ bescheidene Geldmittel zur Verfügung haben. Aber das geht nur, weil wir äußerst wenige Verwaltungskosten brauchen, alles ehrenamtlich erarbeitet wird und somit 95 % des Geldes direkt in Nepal in unser Projekt investiert wird.

 

Unser nächstes großes Ziel ist der Neubau der Hauptschule in Dadaphaya. Hierzu benötigen wir viel Unterstützung und Sponsoring auch technische Hilfe und Beratung. Wir freuen uns nicht nur über Ihre Spende sowie Interesse, Mitglied in unserem Verein zu werden, sondern wünschen uns auch Ihre praktische Hilfe.

 

Über eine Nachricht freuen wir uns sehr.

 

Namaste

 

 

 

Reisebericht Oktober 2009 von Brigitte Reininger-Faden

 

Am 6. Oktober reiste ich wieder nach Nepal. Ich wollte mich um unser Projekt kümmern.

In Kathmandu wurde ich schon von meinem Patensohn erwartet. Wir hatten viele notwendige Termine, Informationen und Besprechungen, um unsere Organisation in Nepal zu gründen.

Eine sinnvolle Hilfe für die Menschen in Humla muss gut organisiert sein und es sind viele  viele Schritte zu tun.


 

Unsere Freunde in Nepalgunj und in Dadapaya/Humla haben bereits das dort Notwendige organisiert. So fliegen wir nach Nepalgunj. Unser Manager für alle Bereiche der Verbindung mit unserem Medizinhandel und Transport per Hubschrauber und Flugzeug begrüßt uns am Flughafen. Ich freue mich ihn wieder zu sehen. Wir wollen Medikamente kaufen und besprechen, welche sinnvoll sind und dringend gebraucht werden. Letztendlich werden es 130 KG. Wir kaufen Hefte und Schreibmaterial, Mappen und Arbeitsbücher für unseren Arzthelfer und die Schule. Aus Deutschland konnte ich mit Hilfe eines nepalesischen Freundes 13 KG gespendete Medikamente und Verbandmaterial mitbringen. Wir besuchen 2 Krankenhäuser in Nepalgunj. Die Ärzte sind sehr gut aber die Situation in den Krankenhäusern  ist katastrophal. Wir müssen dennoch schwerkranke Menschen in diese KKHer hinunter fliegen lassen. Oben in den Bergen können keine Operationen durchgeführt und keine schweren Krankheiten behandelt werden. Wir sprechen mit den Ärzten. Sie sind sehr kooperativ und helfen uns.

 

Nach 3 Tagen bekommen wir endlich einen Flug, nachdem das Wetter nicht gut war und dann das Flugzeug einen Defekt hatte. Bei Flügen in die hohen Berge muss man immer mit Verzögerungen rechnen. Die Flugzeuge können nur bei guter Sicht fliegen und auf der Sandpiste landen.

 

Unsere Medizinstation in Simikot

In Simikot haben unsere nepalesischen Freunde schon Vorarbeit geleistet, einen Raum gemietet und Regale aus Holz eingerichtet. Es muss dringend alles gereinigt werden und gestrichen mit heller Farbe. Ich beginne zu putzen und bald helfen alle mit. In Ermangelung von Farbe organisieren Bal Bahadur und Surajans Bruder Balbir Shahi Stoffe und Teppich, mit denen sie den Raum freundlich auskleiden. Die Regale werden mit rotbrauner Farbe gestrichen. Es ist das Einzige was wir hier in Simikot erstehen können.

 

Wir warten ungeduldig seit 2 Tagen auf den Helikopter mit unseren 130 KG Medikamente und Schulmaterial. Solch schwere Lasten können nicht mehr mit dem Flugzeug transportiert werden. Da meine Zeit leider begrenzt ist, werde ich weiter nach Dadaphaya gehen. Surajan bleibt in Simikot und kümmert sich darum. Bel Bahadur und  Surajans Bruder Balbir begleiten mich über den Pass ins Karnalital. Wir wollen in den nächsten Tagen die Medizinstation in Dadaphaya in Ordnung bringen. Der Weg vom Pass hinunter ins Dorf ist sehr steil und steinig.


Mein Besuch in Dadaphaya

Eine große Herzlichkeit empfängt mich bei den Familienangehörigen und den Dorfbewohnern. Wir kennen uns seit 2008, als ich das 1. Mal im Dorf war und mir ist, als kennen wir uns 10 Jahre. Wir freuen uns alle wirklich sehr über das Wiedersehen.

Surajans Bruder Balbir kocht Reis und grünes Blattgemüse für mich. Ich entschließe  mich in einem Nebenraum wo eine einfache Holzliege steht, mein Quartier zu beziehen. Es ist ein Abstellraum der alles andere als einladend wirkte, aber frei von Rauch. Im Hauptraum steht der Ofen wo es oft stark raucht. Darum haben viele Menschen Augenentzündung und Atemwegeerkrankungen. Wir besuchen das Sommerdorf in etwa 2900 m Höhe. Es ist zwar schon später Nachmittag, aber mit meiner Stirnlampe werde ich schon keine Probleme haben wenn es dunkel wird.

   

Die Menschen leben von Ende Mai bis Anfang November in ihren „Almdörfern“ in noch einfacheren Hütten als unten im „Winterdorf“ Dadaphaya. Sie arbeiten sehr sehr viel. Alles wird mit den einfachsten Mittel mühsam bearbeitet. Es gibt keine Maschinen. Die Ernte auf ihren kleinen Terrassenfeldern für ihren Nahrungsbedarf muss 1 Jahr ausreichen. Oft verhungern Menschen im Winter oder erfrieren, wenn sie zuwenig anbauen können oder das Wetter die Ernte vernichtet. Viele sind mangelhaft ernährt, besonders Alte und Kinder und viele sind krank oder haben Verletzungen.

  

Im Sommerdorf werde ich herzlich begrüßt. Besonders die Kinder sind ständig um mich. Sie erinnern sich an mich. Einige erkenne ich wieder. Sie sind größer geworden aber immer noch genauso schwarz vom Schmutz und haben zerrissene Kleider wie vor 1 ½ Jahren. Aber das helle Strahlen und Lachen in ihren Gesichtern drückt unendlich viel Lebendigkeit und Freude aus.

Surajan kommt ins Dorf und sagt; die Medikamente sind nicht angekommen. Ich bin in Sorge, aber wir müssen Geduld haben. Wir besuchen die Schule im Sommerdorf. Sie besteht nur aus Mauern und Dach. Die Räume sind leer. Die Kinder sitzen auf Steinen wenn sie unterrichtet werden, sofern ein Lehrer hierher kommt. Es gibt einen Ball bei welchem die „Innereien“ heraushängen. Die Kinder spielen trotzdem mit ihm, weil es nichts anderes gibt. Beim Zurückgehen durch das Sommerdorf rief mir ein Mann vom Dach seines Hauses etwas zu. Surajan übersetzte es mir: „Warum kann diese Frau nicht immer bei uns bleiben?“ Mich berührte dieser Satz sehr, zeigt er doch, dass ich bei diesen Menschen im Herzen angekommen bin. Es ist so wichtig, Ehrlichkeit zu leben um Vertrauen zu gewinnen. Nur dann fällt unsere Hilfe auf fruchtbaren Boden und diese Menschen sind dann bereit die Hilfe so zu verstehen, dass es Hilfe zur Selbsthilfe ist und auch sie sich mit einbringen in die Veränderung. Alles geht nur Schritt für Schritt, aber es zeigt, dass es wird.  Wir steigen hinunter zum Haus des Verwandten wo ich schlafe.

 

Überraschung im Haus

Als ich „meinen Schlafraum“ betrat, war ich total überrascht. Der Bruder hat den Raum mit bunten Stoffen ausgekleidet und Tibeterteppich auf den Boden und die Holzliege gelegt.

Es war einfach fantastisch und richtig gemütlich. Sie wollten es mir so schön und bequem wie möglich machen. Mit meiner Luftmatraze und Schlafsack war es super luxuriös. Abends kamen die Verwandten und Freunde mit Blumengirlanden zur Begrüßung und wir erzählten uns viel Neues und was an Notwendigem zu tun ist.

Mein Besuch in der Schule und Medizinstation in Dadaphaya

Am nächsten Morgen ging Surajan wieder über den Pass nach Simikot um nach den Medikamenten zu sehen. Bal Bahadur, Surajans Onkel, er ist auch Lehrer in Dadaphaya, stieg mit mir hinunter ins Hauptdorf. Ich wollte die Schule besuchen und die Medizinstation in Ordnung bringen, zumindest soweit ich komme, da mir durch die lange Warterei in Nepalgunj und in Simikot die Zeit davon lief.



Die Schule

Die Kinder in der Schule waren total aufgeregt und voller Spannung. Ich besuchte jede Klasse. Bal Bahadur spricht englisch und konnte für mich übersetzen. Auf meine Frage, ob sie gerne in die Schule gehen, war ein tosendes  „ JAaaaaa…….“ die Antwort. Viele Kinder hatten keine Schreibhefte, Kugelschreiber oder Schultaschen. Die Eltern haben kein Geld es zu kaufen. Der Staat stellt viel zuwenig zur Verfügung, besonders in diesen abgelegenen Bergen. Die Kinder der 1. bis 4. Klasse sitzen im Dreck auf dem Boden, da sie keine Bänke haben.

     

 

Die Lehrer sagen mir, dass sie keinen vernünftigen Unterricht erteilen  können, Ihnen fehlen Foliemaker für die Wandtafeln. Sie haben kein ausreichendes Lehrmaterial und keine vernünftige Ausbildung.

  

Ich möchte Ihnen helfen und bitte sie um eine Liste was sie dringend brauchen. Ich versprach, Ihnen zu helfen soweit wir können und Geld zur Verfügung haben.

Zwei junge Mädchen der 7. Klasse frage ich was sie lernen wollen. Sie sagten spontan:

Krankenschwester!!!  Ich freue mich, zeigen sie doch wirklich Interesse einen Beruf zu erlernen, was in dieser entlegenen Gegend erstaunlich, aber äußerst notwendig ist. Ich stelle ihnen in Aussicht, sie hierfür nach der Schule ausbilden zu lassen. Sie freuen sich sehr.

 

Die Medizinstation

Nach dem Schulbesuch gehe ich zur Medizinstation. Dieses Haus ist in einem absolut unsauberen Zustand. In den Räumen stehen einige Regale mit größtenteils abgelaufenen Medikamenten. Alles ist entsetzlich verstaubt und verwahrlost. Ich kannte die Situation vom April 2008 und brachte deshalb Putzmaterial mit. Die Räume sind dunkel, es gibt kein Licht, ausser die Fenster werden geöffnet. Die Wände sind mit Sandputz gemörtelt. Es gibt keine Heizung für den Winter, kein Wasser (muss vom Bach geholt werden da der nächste Brunnen am anderen Ortsende steht)

Unser Sanitäter sortierte und trennte alte von noch brauchbaren Medikamenten. Wir putzten die Regale und den Boden und legten die Regale mit Folie aus, die ich in Nepalgunj gekauft hatte. Nach kurzer Zeit kamen die beiden Mädchen, welche Krankenschwester werden wollen und halfen beim Putzen. Sie waren sehr eifrig damit. Alle nepalischen Freunde arbeiteten fleißig mit. Das freute mich besonders, sah ich daraus, dass sie selber auch mitarbeiten wollen.


Am nächsten Tag gingen wir wieder zur Station und räumten die Medikamente ein, die nun endlich mit dem Hubschrauber gesendet wurden und jene, welche ich aus Deutschland mitbrachte.

Kurze Zeit später kamen einige Menschen aus dem Dorf mit Augen- und Ohrenentzündung, Handverletzung, um versorgt zu werden. Sie nehmen die Hilfe so dankbar an und ich spüre wie wichtig unsere Hilfe ist.


Leider musste ich anderntags mit Surajan zurück nach Kathmandu. Der Abschiedsabend war schön und fröhlich.


Am nächsten Morgen brachten mir die Menschen wieder Blumenkränze und segneten mich mit gefärbtem, gemahlenem Weizen auf die Stirn. Ein schönes Ritual, welches mich tief bewegte und eine achtungsvolle Geste ist. Wieder kommt mir der Gedanke;

Welche Rituale haben wir in Europa beim Begrüßen oder Abschied? Früher wurde oft mit Brot und Salz gesegnet, was in Vergessenheit geraten ist.  2 ½ Stunden dauert der Weg vom Haus des Verwandten über den steilen Pass nach Simikot. Surajan und ich wurden von Verwandten begleitet, die auch mein Gepäck trugen. Meine Gedanken sind bei den Menschen in Dadaphya. Ich möchte sie auf keinen Fall enttäuschen und hoffe, zurück in Deutschland, einige Aktionen zu starten, die uns helfen, Geld zu sammeln.

 

          



 

Unsere nächsten Ziele

Veränderung der medizinischen Versorgung

Beide Medizinstationen, in Simikot und Dadaphaya, so zu versorgen, dass immer ausreichend Medikamente und Verbandsmaterial vorhanden sind. Unser Sanitäter hilft sowohl in Dadapaya, als auch in Simikot. Er läuft oft über den Pass auf diesem steinigen, steilen Weg.

Die Menschen haben großes Vertrauen zu ihm. Er ist sehr beliebt und kennt ihre Bedürfnisse.

Es ist sehr schwer, einen Arzt zu finden, der bereit ist, in diese abgelegene Gegend zu gehen.

 

Ein großes Problem ist die Situation der Frauen. Sie müssen größtenteils ihre Kinder im Stall gebären. Das bedeutet höchste Infektionsgefahr und oft Todesfall für die Mütter und auch die Kinder. Wir möchten einen Gebärraum in der Medizinstation mit sauberen Tüchern und medizinisch notwendigen Einrichtungen schaffen. Viele Frauen wollen auch aus Angst vor Komplikationen wenig Kinder. Frauen müssen auch während ihrer Menstruation ausserhalb des Hauses in einer Hütte oder Verschlag die Zeit verbringen, da sie im Denken der Menschen das Haus „ verunreinigen „! Frauen arbeiten hart, im Haus, bei den Tieren und in der Erntezeit. Meistens haben sie keine Schulbildung und sind, wie auch viele Männer Analphabeten.

 

Dringend notwendig ist die medizinische Ausbildung von jungen Frauen als Krankenschwester und Hebamme. Dies ist in Nepalgunj möglich. Es gibt dort ein großes Zentrum für Gynäkologie. Schwer kranke Patienten senden wir per Flugzeug oder Helikopter nach Nepalgunj ins Krankenhaus. Es gibt keine Operationsmöglichkeit und Intensivstation in Humla.

 

In Nepalgunj werden die Patienten von unserer Helferin, Frau Harku Shahi, betreut.

In Nepal müssen die Patienten in den Krankenhäusern von den Angehörigen mit Essen und Kleidung versorgt werden.

 

Verbesserung der Schulen

Dringend notwendig sind Schulhefte für alle Kinder, Schreibmaterial, Schultaschen sowie Lehr- und Unterrichtsmaterial für die Lehrer. Dies wollen wir sofort im Frühjahr senden, sobald die Flugzeuge wieder landen können und Surajan seine Prüfung SLC beendet hat.

Er fliegt anschließend nach Humla. Surajan übernimmt die Verantwortung der Koordination und den korrekten Ablauf aller notwendigen Aufgaben, zusammen mit unserem Manager Bishnu Rawat in Nepalgunj, der für den Transport nach Simikot zuständig ist.

Weiter wollen wir die Lehrer in speziellen Trainings besser ausbilden, was den Kindern zugute kommt und sie dadurch bessere Weiterbildungsmöglichkeiten haben. Unser Ziel ist, Bedingungen zu schaffen, das Label so hoch zu gestalten, dass zumindest begabte Kinder in höhere Schulen gefördert werden. Selbstverständlich hat das  Bauerntum in dieser Region einen wichtigen Stellenwert, jedoch ermöglicht eine bessere ökologische Ausbildung eine intensivere Nutzung der Böden, somit Ernährung und bei Aufforstung der Wälder eine sinnvolle Nutzung nachwachsender Rohstoffe. Wenn diese Kinder eine Chance auf Weiter-

bildung haben, einen guten Beruf in den Bereichen Ökologie, Elektronik, Handwerk usw. erlernen können, ihr Wissen in ihre Heimat einbringen, schafft dies die beste Basis für das Leben und ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Wir sorgen für Schulbänke und Tische, damit die Kinder nicht mehr im Dreck auf dem kalten Boden sitzen müssen.

In der weiteren Zukunft wollen wir das Schulgebäude verbessern mit Licht und Öfen. Hierfür  werden wir mit „ RIDS-Nepal „  zusammen arbeiten. RIDS-Nepal hat eine lange Erfahrung in Nepal und führt neben Photovoltaikanlagen, Solarkochern  und rauchfreien Öfen (diese lässt Rids-Nepa eigensl in Nepal fertigen), auch Familienprojekte in Ernährungsfragen, Hygiene und Familienplanung durch. Somit wird die Lebenssituation für die Menschen verbessert.

Wenn wir über ausreichend Geld verfügen, wollen wir diese Projekte in weiteren Dörfern fortführen.

Alles geht nur  „ STEP  by  STEP „!

 

Die Menschen in Nepal – Humla sind sehr bodenständig, fest mit ihren Familien verbunden, sehr fleißig und hilfsbereit. Wenn ihre Lebenssituation verbessert wird, verringert sich die Landflucht. Ohne Bildung bleibt die Not!

Sie haben Fragen wie Sie uns helfen können?

Über Ihre Mitgliedschaft oder durch Spenden: Info unter   „Spenden / Mitgliedsformulare“;

 

Sachspenden die wir in Deutschland auf Flohmärkte und Bazar verkaufen können;

 

Aktionen mit uns gestalten;

 

Freunde für unseren Verein zu gewinnen;

 

Bereitschaft, mit uns in dieses Gebiet nach Nepal zu reisen um vielleicht den Urlaub zu nutzen, diesen Menschen zu helfen;

 

Vortrag mit Bazar in Ihrem Wohnort zu ermöglichen;

 

Weitere Fragen und Ideen schreiben Sie uns bitte an unsere E-Mail Adresse:   

postmaster@nepal-medical-careflight.com

 

 

 

Trip report in October 2009 by Brigitte Reininger thread
 
On 6 October, I traveled back to Nepal. I wanted to take care of our project.
In Kathmandu, I was already waiting for my godson. We had found many necessary appointments, information and meetings to our organization in Nepal.
A useful aid for the people of Humla must be well organized and there are many many steps to do.

 
Our friends in Nepalgunj and Dadapaya / Humla have already organized there necessary.
So we fly to Nepalgunj. Our manager for all areas of medicine coupled with our trade and transport by helicopter and plane are greeted at the airport. I am glad to see him again. We want to buy drugs and discuss what are reasonable and are urgently needed. Ultimately, it is 130 KG. We buy books and stationery, folders and workbooks for our physician's assistant and the school. From Germany, I could bring along with a Nepalese friend's 13 KG of donated medicines and bandages. We visit
Two hospitals in Nepalgunj. The doctors are very good but the situation in hospitals is catastrophic. We still need to seriously ill people in this KKHer fly down. Up in the mountains can no operations carried out and no serious diseases are treated. We speak with the doctors. They are very cooperative and help us.
 
After 3 days we finally get a flight when the weather was good and then the aircraft had a defect. For flights in the high mountains, we must be more delays. The planes can fly only in good visibility and land on the sandy slopes.
 
Our medical station in Simikot
In Simikot our Nepalese friends have already done preliminary work, rented a room and set up wooden shelves. There is an urgent need everything to be cleaned and painted with bright colors. I begin to clean and soon everybody will help. organize in the absence of color and Bal Bahadur Shahi Surajans brother Balbir fabrics and carpet, with which they line the room friendly. The shelves are painted with red-brown color. It is the only thing we can buy here in Simikot.
 
We wait impatiently for two days on the helicopter with our 130 KG medicines and school supplies. Such heavy loads can not be transported by plane. Since my time is unfortunately limited, I would go further on Dadaphaya. Surajan remains in Simikot and cares. Bel Bahadur and Surajans brother Balbir accompany me over the pass into Karnalital. We want to bring in the next few days, the medical station in Dadaphaya in order. The road from the pass down to the village is very steep and rocky.


My visit to Dadaphaya
A great warmth greets me with the family members and villagers. We have known since 2008, when I first Time in the village was, and I feel as if we know each other 10 years. We look forward to all really excited about the reunion.
Surajans brother Balbir boiled rice and green leafy vegetables for me. I decide in the next room where there is a simple wooden lounge beds, refer to my quarters. There is a storeroom of anything but welcoming worked, but free of smoke. In the main room is the furnace where it is often smoked heavily. So many people have inflammation of the eyes and respiratory tract diseases. We visit the summer village in about 2900 m altitude. Although it is already late afternoon, but with my head lamp, I will already have no problems when it gets dark.
 
People live from late May to early November in its "Almdörfern" in even simpler than the bottom of the huts "Winter Village" Dadaphaya. They work very much. Everything is handled with difficulty with the simplest means. There are no machines. The crop on their small terraced fields for their food needs must be sufficient one years. Often people starve or freeze in winter, when they can grow enough or the weather destroyed the crop. Many are poorly nourished, especially children and elderly and many are sick or have injuries.
 
In the summer village, I am greeted warmly. Especially the children are always around me. You remember me. Some I recognize. They have become larger but still as black with dirt and torn clothes still have 1 ½ years. But the bright rays, and laugh in their faces expressed a lot of vitality and infinite joy.
Surajan comes to the village and says, the drugs have not arrived. I am worried, but we must have patience. We visit the school in the summer village. It consists only of walls and roof. The rooms are empty. The children sit where they are informed if a teacher comes here on stones. There is a ball hanging out in which the "guts". The children still play with him because there is nothing else. By moving back through the summer village, a man called me from the roof of his house a little too. Surajan translated it to me: "Why this woman can not always stay with us?" I am very touched that sentence, but it shows that I have made in these people in the heart. It is so important to live honesty, to win trust. Only then will our help fall on fertile ground and these people are then ready to understand the help so that there is help to help themselves and they get involved with the change. Everything is step by step, but it shows that it is. We climb down to the house of relatives where I sleep.
 
Surprise in the House
When I "my bedroom" walked in I was totally surprised. The brother has lined the room with colorful fabrics and placed Tibeterteppich on the floor and the wooden lounge beds.
It was just fantastic and really comfortable. They wanted me as beautiful and comfortable as possible make. With my air mattress and sleeping bag, it was super luxurious. In the evening the relatives and friends came with garlands of flowers to welcome us and we told much that is new and what to do on necessities.
 
My visit to the school and medical station in Dadaphaya
The next morning Surajan went back over the Pass to Simikot around for the drugs to see. Bal Bahadur, Surajans uncle, he is also a teacher in Dadaphaya went with me down into the main village. I wanted to go to school and bring the medical station in order, at least as far as I am, because to me through the long waiting in Nepalgunj and Simikot in the time it ran.





The school
The children in the school were so excited and full of tension. I attended every class. Bal Bahadur speaks English and could translate for me. When I asked whether they like to go to school, a raging "JAAAAAA was ... ...." The answer. Many children had no exercise books, pens and school bags. The parents have no money to buy it. The state provides too little available, particularly isolated in these mountains. The children of the first to 4 Class sit in the dirt on the floor because they have no benches.

The teachers tell me that they can give no good teaching, you are missing film maker for the wall panels. You do not have adequate teaching materials and no proper training.
I want to help you and please view a list of what they desperately need. I promised to help you as far as we can and have money available.
Two young girls in the seventh Class I ask what they want to learn. They said spontaneously:
Nurse! I am glad they show real interest in a professional to learn what's in this remote area of amazing, but extremely necessary. I put them in view, let them train for this after school. They are very happy.
 
The medical station
After school I go to the medical station. This house is in an absolutely dirty condition. In the rooms with a few shelves are mostly expired medicines. Everything is horribly dusty and neglected. I knew the situation in April 2008 and brought with so cleaning materials. The rooms are dark, there is no light, except the windows are open. The walls are mortared with Sandputz. fetched There is no heating for the winter, no water (must be from the stream as the next fountain at the other end of town is to be)
Our paramedics sorted and separated from old still usable medicines. We were cleaning the shelves and the floor and put the shelves with foil, which I had bought in Nepalgunj. After a short time, the two girls who want to be a nurse and helped with the cleaning. They were very busy with it. All Nepalese friends worked with diligently. That pleased me particularly, I saw it, they want themselves of assistance.

The next day we went back to the station and admitted the drugs were finally sent by helicopter and those which I brought from Germany.
A short time later some people came from the village with eye and ear infection, hand injury, to be supplied. Take the help of so grateful and I feel how important our support is.

Unfortunately I had to return the next day with Surajan to Kathmandu. The farewell dinner was beautiful and happy.

The next morning the man brought back garlands and blessed me with dyed, ground wheat on the forehead. A beautiful ritual, which moved me deeply and is a respectful gesture. Again, it occurs to me;
What are the rituals we have in Europe at the Welcome or farewell? In the past has often been blessed with bread and salt, which has been forgotten. 2 ½ hours take the road from the house of relatives over the steep pass to Simikot. Surajan and I were accompanied by relatives, who carried my luggage. My thoughts are with the people in Dadaphya. I want to disappoint them in any way and hope to return to Germany to start some actions that help us to collect money.
Our next goals
Change in health care
Both medical centers, and supply in Simikot Dadaphaya, so that more adequate medical supplies are available. Our medic helps both in Dadapaya, and in Simikot. He often runs through the pass on this rocky, steep path.
People have great confidence in him. He is very popular and knows their needs.
It is very difficult to find a doctor who is willing to go in this remote area.
 
A major problem is the situation of women. You have to bear most of their children in the stable. That means the highest risk of infection and often death for the mothers and the children. We want to create a Gebärraum in the medical station with clean cloths and medically necessary services. Many women want and from fear of complications, few children. Women have to spend during their menstrual outside the house in a hut or shed, the time when they pollute the minds of the people's house ""! Women work hard in the house, in animals and in harvest time. They mostly have no education and are, like many men are illiterate.
 
Urgently needed is the medical training of young women as a nurse and midwife. This is possible in Nepalgunj. There is a great center for gynecology. Critically ill patients will be sent by plane or helicopter to Nepalgunj in the hospital. There is no possibility of surgery and intensive care in Humla.
 
In Nepalgunj, the patients of our assistant, Mrs. Harku Shahi, supervised.
In Nepal, the patients in the hospitals of the families with food and clothing are provided.
  

Improving Schools
Urgently needed are school books for all children, stationery, school bags and teaching and teaching materials for teachers. We want to immediately send in the spring, as the aircraft can land again, and has completed his examination Surajan SLC.
He then flies to Humla. Surajan accepts responsibility for the coordination and the correct execution of all necessary tasks, together with our manager Bishnu Rawat in Nepalgunj, which is responsible for transport to Simikot.
Next we want to train teachers in special training better, what's the benefit of children and thereby have better educational opportunities. Our goal is to create conditions to make the label so high that at least gifted children are promoted to higher schools. Of course, the peasants in this region an important place, but allows for better environmental education a more intensive use of soil, thus feeding and reforestation of forests a wise use of renewable resources. When these children an opportunity to further
education, have a good profession in the fields of ecology, electronics, handicrafts, etc., can learn, use their knowledge to their homes, this creates the best foundation for life and can help themselves.
We take care of school desks and tables, so that the children no longer have to sit in the dirt on the cold ground.
In the future we will further improve the school building with light and ovens. For this we are with "RIDS-Nepal" work together. RIDS-Nepal has a long experience in Nepal and, in addition photovoltaic systems, solar cookers and smokeless stoves (these can RIDS Nepa eigensl finished in Nepal), also through family projects in nutrition, hygiene and family planning. Thus, the situation is improved for the people.
If we have enough money, we want to continue these projects in other villages.
Everything is just "by STEP STEP"!
 

The people of Nepal - Humla are very down to earth, firmly connected to their families, very diligent and helpful. If their situation is improved, will reduce the rural exodus. Without education remains the need!

You have a question how you can help us?
About your membership or donations: Info on "Donate / Membership forms";
 
Kind donations that we can sell at flea markets in Germany and bazaar;
 
Actions make us;
 
to win friends for our club;
Willingness to travel with us in this area to Nepal to perhaps use the holidays to help these people;
 
Presentation with bazaar to allow in your home;
Other questions and ideas please contact us at our e-mail address:
postmaster@nepal-medical-careflight.com

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Carnet de voyage en Octobre 2009 par Brigitte Reininger fil
 
Le 6 Octobre, j'ai remonté au Népal. Je voulais prendre soin de notre projet.
À Katmandou, j'étais déjà en attente pour mon filleul. Nous avions trouvé de nombreuses nominations nécessaires, réunions d'information et à notre organisation au Népal.
Une aide précieuse pour les gens de Humla doit être bien organisé et il ya beaucoup de nombreuses étapes à faire.

 
Nos amis de Nepalgunj et Dadapaya / Humla ont déjà organisé il ya besoin. Donc, nous volons à Nepalgunj. Notre responsable pour tous les domaines de la médecine associée à notre commerce et le transport par hélicoptère et par avion sont accueillis à l'aéroport. Je suis heureux de le revoir. Nous voulons acheter de la drogue et de discuter de ce que sont raisonnables et sont nécessaires d'urgence. En fin de compte, il est de 130 kg. Nous achetons des livres et articles de papeterie, dossiers et classeurs pour l'assistant de notre médecin et l'école. De l'Allemagne, je ne pouvais emporter avec 13 à un ami népalais KG des dons de médicaments et de pansements. Nous visitons
Deux hôpitaux de Nepalgunj. Les médecins sont très bons, mais la situation dans les hôpitaux est catastrophique. Nous avons toujours besoin de personnes gravement malades dans ce KKHer voler vers le bas. Dans la montagne ne peut opérations effectuées et aucune des maladies graves sont traitées. Nous parlons avec les médecins. Ils sont très coopératifs et nous aider.
 
Après 3 jours nous obtenons finalement un vol lorsque les conditions météorologiques étaient bonnes et l'appareil avait un défaut. Pour les vols en haute montagne, nous devons être plus de retards. Les avions peuvent voler que dans une bonne visibilité et des terres sur les pentes de sable.
 
Notre station médicale dans Simikot
En Simikot nos amis népalais ont déjà fait des travaux préliminaires, loué une chambre et mettre en place des étagères en bois. Il ya un besoin urgent de tout être nettoyé et peint avec des couleurs vives. Je commence à nettoyer et à bientôt tout le monde vous aidera. d'organiser en l'absence de couleur et de Bal Bahadur Shahi Surajans frère tissus Balbir et tapis, avec laquelle ils en ligne de la salle conviviale. Les étagères sont peints avec la couleur rouge-brun. C'est la seule chose que nous pouvons acheter ici en Simikot.
 
Nous attendons avec impatience depuis deux jours sur l'hélicoptère avec nos 130 kg de médicaments et de fournitures scolaires. Ces lourdes charges ne peuvent être transportés par avion. Puisque mon temps est malheureusement limité, je voudrais aller plus loin sur Dadaphaya. Surajan reste en Simikot et les soucis. Bel Bahadur et son frère Surajans Balbir m'accompagner au cours de la passer dans Karnalital. Nous voulons apporter dans les prochains jours, la station médicale dans Dadaphaya dans l'ordre. La route du col vers le village est très escarpé et rocheux.


Ma visite à Dadaphaya
Une grande chaleur m'accueille avec les membres de la famille et des villageois. Nous avons connu depuis 2008, lorsque je suis Temps dans le village a été, et je me sens comme si nous nous connaissons de 10 ans. Nous nous réjouissons à tous très excités au sujet de la réunion.
frère Surajans Balbir riz bouilli et des légumes à feuilles vertes pour moi. Je décide dans la chambre voisine où il ya un salon en bois lits simples, reportez-vous à mon quartier. Il ya un cellier de rien mais se félicitant travaillé, mais sans fumée. Dans la pièce principale est le four où il est souvent de gros fumeurs.
Tant de gens ont une inflammation des yeux et des maladies des voies respiratoires. Nous visitons le village d'été à environ 2900 m d'altitude. Bien qu'il soit déjà en fin de journée, mais avec ma lampe frontale, je serai déjà pas de problèmes quand il fait noir.
 
Les gens vivent de la fin mai à début Novembre, dans son "Almdörfern" en encore plus simple que le fond des cases "Hiver Village" Dadaphaya.
Ils travaillent beaucoup. Tout est géré avec difficulté avec les moyens les plus simples. Il n'ya pas de machines. La culture sur leurs petits champs en terrasses pour leurs besoins alimentaires doivent être suffisantes et un ans. Souvent, les gens meurent de faim ou de gel en hiver, quand ils ne peuvent produire suffisamment ou le temps avait détruit les récoltes. Beaucoup sont mal nourris, les blessures en particulier les enfants et les personnes âgées et beaucoup sont malades ou ont.
 
Dans le village d'été, je suis accueillie chaleureusement. En particulier, les enfants sont toujours autour de moi. Vous souvenez de moi. Certains je reconnais. Ils sont devenus plus grands, mais toujours aussi noir avec la saleté et les vêtements déchirés encore 1 ans et demi. Mais les rayons lumineux, et rire dans leurs visages exprimaient beaucoup de vitalité et de joie infinie.
Surajan vient au village et dit, les médicaments ne sont pas arrivés. Je suis inquiet, mais nous devons avoir de la patience. Nous visitons l'école dans le village d'été. Il ne se compose que de murs et de toit. Les chambres sont vides. Les enfants sont assis là où ils sont informés si un enseignant est ici sur des pierres. Il ya une boule suspendue dans laquelle le "courage". Les enfants continuent de jouer avec lui parce qu'il n'y a rien d'autre. En déplaçant en arrière à travers le village d'été, un homme m'a appelé dès le toit de sa maison un peu trop. Surajan traduit pour moi: «Pourquoi cette femme ne peut pas toujours rester avec nous?" Je suis très touché de cette phrase, mais elle montre que j'ai faites dans ces gens dans le cœur. Il est si important de vivre l'honnêteté, de gagner la confiance. C'est alors seulement que notre chute de l'aide sur un terrain fertile et ces personnes sont alors prêts à comprendre les aider afin qu'il n'y ait aider à s'aider eux-mêmes et ils s'impliquer dans le changement. Tout est, étape par étape, mais il montre qu'il est. Nous montons vers la maison de la famille où je dors.
 
Surprise à la Chambre
Quand je "ma chambre" marchait J'ai été totalement surpris. Le frère a doublé la salle avec des tissus colorés et placés Tibeterteppich sur le sol et les chaises longues en bois.

Il a été tout simplement fantastique et vraiment confortable. Ils me voulaient aussi belle et confortable que possible,. Avec mon matelas pneumatique et sac de couchage, il a été super de luxe. Dans la soirée, les parents et amis sont venus avec des guirlandes de fleurs pour nous accueillir et nous a dit beaucoup de choses nouvelles et à faire sur les nécessités.
 
Ma visite à l'école et de la station médicale dans Dadaphaya
Le lendemain matin Surajan est revenu sur le col de Simikot autour de la drogue pour voir. Bal Bahadur, oncle Surajans, il est également professeur dans Dadaphaya est venu avec moi vers le bas dans le village principal. Je voulais aller à l'école et de mettre la station médicale afin, au moins autant que je suis, parce que pour moi par la longue attente à Nepalgunj et Simikot dans le temps qu'il courait.





L'école
Les enfants à l'école étaient tellement excités et plein de tension. J'ai assisté à toutes les classes. Bal Bahadur parle anglais et pourrait se traduire pour moi. Lorsque j'ai demandé si ils aiment aller à l'école, une rage "JAAAAAA a été ... ...." La réponse. Beaucoup d'enfants avait pas de cahiers, stylos et cartables. Les parents n'ont pas d'argent pour l'acheter. L'État fournit trop peu disponibles, particulièrement isolés dans ces montagnes. Les enfants de la première à 4 Classe assis dans la poussière sur le sol parce qu'ils n'ont pas de bancs.

Les professeurs me disent qu'ils ne peut pas donner un enseignement de qualité, vous êtes absent cinéaste pour les panneaux muraux. Vous n'avez pas de matériel didactique adéquat et sans une formation adéquate.
Je veux vous aider et s'il vous plaît consulter la liste de ce dont ils ont désespérément besoin. J'ai promis de vous aider autant que nous pouvons et nous avons l'argent disponible.
Deux jeunes filles dans le septième Classe je vous demander ce qu'ils veulent apprendre. Ils ont dit spontanément:
Infirmière! Je suis content qu'ils manifestent de l'intérêt réel dans un professionnel pour apprendre ce qu'il ya dans cette région éloignée du fantastique, mais extrêmement nécessaire.
Je les ai mis en vue, laissez-les former à cette après l'école. Ils sont très heureux.
 
Le poste médical
Après l'école, je vais à la station médicale. Cette maison est dans un état absolument sale.
Dans les chambres avec quelques étagères sont pour la plupart des médicaments périmés. Tout est horriblement poudreuse et négligée. Je savais que la situation en avril 2008 et ont apporté avec des matériaux afin de le nettoyer. Les chambres sont sombres, il n'y a pas de lumière, sauf les fenêtres sont ouvertes. Les murs sont cimentés avec Sandputz. Il n'ya pas de chercher de chauffage pour l'hiver, pas d'eau (il faut partir du flux de la fontaine à côté à l'autre bout de la ville doit être)
Nos ambulanciers triés et séparés des vieux médicaments encore utilisables. Nous étions le nettoyage des étagères et le sol et mettre les tablettes de papier, que j'avais acheté à Nepalgunj. Après un court moment, les deux jeunes filles qui veulent être une infirmière et a aidé au nettoyage. Ils étaient très occupés avec elle. Tous les amis népalais a travaillé avec diligence. Cela me plaisait particulièrement, je l'ai vu, ils veulent eux-mêmes de l'aide.

Le lendemain nous sommes allés à la station et a admis la drogue a été finalement envoyé par hélicoptère et ceux que j'ai amenés d'Allemagne.
Un peu plus tard des gens sont venus du village avec les yeux et infection de l'oreille, blessure à la main, à être livrés. Prenez l'aide de très reconnaissante et je me sens l'importance de notre soutien.

Malheureusement, j'ai dû revenir le lendemain avec Surajan à Katmandou. Le dîner d'adieu a été belle et heureuse.

Le lendemain matin, l'homme ramené guirlandes et m'a béni avec blé moulu teints, sur le front. Un rituel magnifique, qui m'a beaucoup ému et c'est un geste respectueux. Encore une fois, il me semble;
Quels sont les rites que nous avons en Europe à l'accueil ou d'adieu? Dans le passé a souvent été béni avec du pain et du sel, qui a été oublié. 2 ½ heures de prendre la route de la maison de la famille par le col raide Simikot. Surajan et moi avons été accompagnés par des parents, qui portait mes bagages. Mes pensées sont avec les gens de Dadaphya. Je veux pas les décevoir en aucune façon et d'espoir de retourner en Allemagne pour commencer des actions qui nous aident à collecter de l'argent.
Nos prochains objectifs
Changement dans les soins de santé
Les deux centres médicaux, et l'approvisionnement en Simikot Dadaphaya, afin que davantage de fournitures médicales adéquates sont disponibles. Notre médecin aide à la fois dans Dadapaya, et Simikot. Il va souvent à travers la passe sur ce rocheuses, chemin escarpé.
Les gens ont une grande confiance en lui. Il est très populaire et connaît leurs besoins.
Il est très difficile de trouver un médecin qui est prêt à aller dans cette région éloignée.
 
Un problème majeur est la situation des femmes. Vous devez garder la plupart de leurs enfants dans l'écurie. Cela signifie que le risque le plus élevé d'infection et souvent la mort pour les mères et les enfants. Nous voulons créer un Gebärraum dans la station médicale avec des chiffons propres et les services médicalement nécessaires. Beaucoup de femmes veulent et de la crainte de complications, peu d'enfants. Les femmes ont à dépenser au cours de leur cycle menstruel hors de la maison dans une cabane ou un abri, le moment où ils polluent l'esprit de la maison du peuple »! Les femmes travaillent dur dans la maison, les animaux et les temps de la moisson. Ils ont pour la plupart sans éducation et sont, comme beaucoup d'hommes sont analphabètes.
 
Urgent est la formation médicale des jeunes femmes comme infirmière et sage-femme. Cela est possible dans Nepalgunj. Il ya un grand centre pour la gynécologie. Les patients gravement malades seront envoyés par avion ou par hélicoptère vers l'hôpital de Nepalgunj. Il n'ya pas de possibilité de la chirurgie et de soins intensifs à Humla.
 
En Nepalgunj, les patients de notre assistante, Mme Harku Shahi, supervisé.
Au Népal, les patients dans les hôpitaux de la famille avec de la nourriture et les vêtements sont fournis.
  

L'amélioration des écoles
Un besoin urgent de manuels scolaires pour tous les enfants, articles de papeterie, sacs d'école et de l'enseignement et du matériel didactique pour les enseignants. Nous voulons envoyer immédiatement au printemps, alors que l'avion peut atterrir à nouveau, et a terminé son examen Surajan SLC.
Il vole alors à Humla. Surajan accepte la responsabilité de la coordination et l'exécution correcte de toutes les tâches nécessaires, en collaboration avec notre chef de Bishnu Rawat à Nepalgunj, qui est responsable du transport à Simikot.
Ensuite, nous voulons former des enseignants en formation spéciale mieux, quel est l'avantage des enfants et d'avoir ainsi de meilleures possibilités d'éducation. Notre objectif est de créer les conditions pour faire l'étiquette si élevé que les enfants doués au moins sont promus à des écoles supérieures. Bien sûr, les paysans de cette région une place importante, mais permet d'éducation à l'environnement une meilleure utilisation plus intensive des sols, donc l'alimentation et le reboisement des forêts d'une utilisation rationnelle des ressources renouvelables. Lorsque ces enfants l'occasion de poursuivre
l'éducation, avoir un bon métier dans les domaines de l'écologie, de l'électronique, l'artisanat, etc, peuvent apprendre, à utiliser leurs connaissances dans leurs foyers, ce qui crée le meilleur fondement de la vie et peuvent s'aider eux-mêmes.
Nous nous occupons de pupitres et des tableaux, afin que les enfants n'ont plus à s'asseoir dans la poussière sur le sol froid.
Dans l'avenir, nous permettra d'améliorer encore le bâtiment de l'école avec la lumière et les fours. Pour cela, nous sommes avec «RIDS-Népal" travailler ensemble. RIDS-Népal a une longue expérience au Népal et, en plus des systèmes photovoltaïques, les cuisinières solaires et des poêles sans fumée (ceux-ci peuvent RIDS Nepa eigensl terminé au Népal), également à travers des projets de la famille dans l'alimentation, l'hygiène et la planification familiale. Ainsi, la situation est meilleure pour le peuple.
Si nous avons assez d'argent, nous voulons continuer ces projets dans d'autres villages.
Tout est juste "Step by Step»!
 

Le peuple du Népal - Humla sont très terre à terre, bien connectés à leurs familles, très diligents et utiles. Si leur situation s'est améliorée, permettra de réduire l'exode rural. Sans l'éducation reste le besoin!
Vous avez une question comment vous pouvez nous aider?

A propos de votre adhésion ou dons: Info sur "Faire un don formulaires d'adhésion /";
 
dons en nature que nous pouvons vendre sur les marchés aux puces en Allemagne et le bazar;

 
Actions de nous faire;
 
se faire des amis pour notre club;
Volonté de Voyage avec nous dans ce domaine au Népal pour les vacances peut-être utiliser pour aider ces personnes;

 
Présentation avec le bazar pour permettre à votre domicile;
D'autres questions et idées s'il vous plaît nous contacter à notre adresse e-mail:
postmaster@nepal-medical-careflight.com
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

rapporto di viaggio nel mese di ottobre 2009 da Brigitte thread Reininger
 
Il 6 Ottobre, ho viaggiato indietro nel Nepal. Volevo prendermi cura del nostro progetto.
A Kathmandu, ero già in attesa per il mio figlioccio. Avevamo trovato molti appuntamenti, informazioni e incontri per la nostra organizzazione in Nepal.
Un aiuto utile per la gente di Humla deve essere ben organizzato e ci sono molti molti passi da fare.

 
I nostri amici a Nepalgunj e Dadapaya / Humla hanno già organizzato lì necessarie. Quindi, si vola a Nepalgunj. Il nostro manager per tutti i settori della medicina accoppiato con il nostro commercio e trasporti in elicottero e in aereo vengono accolti in aeroporto. Sono contento di rivederlo. Vogliamo comprare la droga e discutere di ciò che sono ragionevoli e sono urgentemente necessarie. In ultima analisi, è di 130 KG. Compriamo libri e cancelleria, cartelle e cartelle di lavoro per la nostra assistente medico e la scuola. Dalla Germania, ho potuto portare con un amico nepalese di 13 kg di farmaci donati e bende. Visitiamo
Due ospedali di Nepalgunj. I medici sono molto buoni, ma la situazione negli ospedali è catastrofica. Abbiamo ancora bisogno di persone gravemente malato in questo KKHer volare giù. In montagna non può operazioni effettuate e assenza di malattie gravi vengono trattati. Parliamo con i medici. Sono molto collaborativo e ci aiutano.
 
Dopo 3 giorni abbiamo finalmente prendere un volo quando il tempo era buono e poi l'aereo aveva un difetto. Per i voli in alta montagna, dobbiamo essere più ritardi. Gli aerei possono volare solo in una buona visibilità e atterrare su piste di sabbia.
 
La nostra stazione di medici in Simikot
In Simikot i nostri amici nepalesi hanno già svolto un lavoro preliminare, preso in affitto una stanza e creare mensole di legno. Vi è un urgente bisogno di tutto essere puliti e dipinte con colori vivaci. Comincio a pulire e ben presto tutti saranno d'aiuto. organizzare, in assenza di colore e Bal Bahadur Shahi Surajans fratello Balbir tessuti e tappeti, con cui la linea la stanza accogliente. I ripiani sono dipinte con colore rosso-marrone. E 'l'unica cosa che possiamo comprare qui in Simikot.
 
Aspettiamo con impazienza per due giorni sull'elicottero con i nostri 130 KG farmaci e materiale scolastico. Tali carichi pesanti non possono essere trasportati da un aereo. Dal momento che il mio tempo purtroppo è limitato, vorrei andare avanti Dadaphaya. Surajan rimane in Simikot e cure. Bel Bahadur e Surajans fratello Balbir mi accompagnano l'attraversamento del passo Karnalital. Noi vogliamo portare nei prossimi giorni, la stazione medica Dadaphaya in ordine. La strada che dal Passo verso il villaggio è molto ripida e rocciosa.


La mia visita in Dadaphaya
Un grande calore mi accoglie con i familiari e abitanti del villaggio. Abbiamo conosciuto dal 2008, quando ho Ora in paese era, e mi sento come se ci conosciamo da 10 anni. Siamo lieti di tutti veramente entusiasti della reunion.
Surajans riso fratello Balbir bollito e verdure a foglia verde per me. Decido nella stanza accanto, dove c'è un letto semplice salotto di legno, fare riferimento al mio appartamento. Vi è un ripostiglio di tutto tranne che accogliente lavorato, ma senza fumo. Nella stanza principale è la fornace in cui è spesso fumava molto.
Tanta gente ha infiammazione degli occhi e delle vie respiratorie. Visitiamo il villaggio estivo in circa 2900 m di altitudine. Anche se è già tardo pomeriggio, ma con la mia lampada frontale, io già non avere problemi quando fa buio.
 
La gente vive da fine maggio ai primi di novembre nella sua "Almdörfern" in ancora più semplice rispetto al fondo delle capanne "Winter Village" Dadaphaya. Lavorano molto. Tutto è gestito con difficoltà con i mezzi più semplici. Non ci sono macchine. Il raccolto nei loro campi terrazzati piccolo per le loro esigenze alimentari deve essere sufficiente uno anno. Spesso la gente morire di fame o congelare in inverno, quando possono crescere a sufficienza o il tempo ha distrutto il raccolto. Molti sono mal nutriti, soprattutto i bambini e gli anziani e molti sono malati o hanno lesioni.
 
Nel villaggio d'estate, mi ha salutato calorosamente. Soprattutto i bambini sono sempre intorno a me. Ti ricordi di me. Alcuni mi riconosco. Sono diventati più grandi, ma ancora come nero di sporcizia e vestiti strappati ancora 1 anno e mezzo. Ma i raggi luminosi, e rido in faccia espresso un sacco di vitalità e di gioia infinita.
Surajan arriva al villaggio e gli dice: le droghe non sono arrivati. Sono preoccupato, ma dobbiamo avere pazienza. Visitiamo la scuola nel villaggio estivo. Esso consiste soltanto di muri e tetto. Le stanze sono vuote. I bambini si siedono dove sono informato se un insegnante viene qui sulle pietre. Vi è una palla stendere in cui il "coraggio". I bambini continuano a giocare con lui perché non c'è nient'altro. Spostando indietro attraverso il villaggio estivo, un uomo mi ha chiamato dal tetto della sua casa un po 'troppo. Surajan ha tradotto per me: "Perché questa donna non può sempre stare con noi?" Sono molto toccato quella frase, ma dimostra che ho fatto in queste persone nel cuore. È così importante vivere l'onestà, la fiducia di vincere. Solo allora la nostra caduta aiuto su un terreno fertile e questi people sono poi pronti a capire l'aiuto modo che vi sia di aiuto per aiutare se stessi e la loro partecipavano con il change. Tutto è passo dopo passo, ma dimostra che lo è. Si sale fino alla casa dei parenti dove dormo.
 
Sorpresa alla Camera
Quando ho "la mia camera da letto" ha camminato nel ero totalmente sorpreso. Il fratello ha rivestito la stanza con tessuti colorati e messi Tibeterteppich sul pavimento e sedie a sdraio in legno.
E 'stato semplicemente fantastico e davvero confortevole. Mi hanno voluto come bella e confortevole come rendere possibile. Con il mio materasso ad aria e sacco a pelo, è stato super lussuoso. In serata i parenti e gli amici è venuto con ghirlande di fiori ad accoglierci e ci ha detto molto di ciò che è nuovo e cosa fare per necessità.
 
La mia visita alla scuola e la stazione di medici in Dadaphaya
Il Surajan mattina seguente tornò attraverso il passo di Simikot in giro per i farmaci da vedere. Bal Bahadur, zio Surajans, è anche un insegnante in Dadaphaya mi accompagnò giù nel villaggio principale. Volevo andare a scuola e portare la stazione di medici al fine, almeno per quanto mi, perché per me attraverso la lunga attesa in Nepalgunj Simikot e nel tempo ha funzionato.





La scuola
I bambini nella scuola erano così eccitati e pieni di tensione. Ho frequentato tutte le classi. Bal Bahadur parla inglese e potrebbe tradurre per me. Quando ho chiesto se a loro piace andare a scuola, un furioso "JAAAAAA era ... ...." La risposta. Molti bambini non avevano i quaderni, penne e sacchetti di scuola. I genitori non hanno soldi per comprarla. Lo Stato fornisce troppo poco disponibili, in particolare isolato in queste montagne. I bambini del primo al 4 Classe sedersi nella polvere sul pavimento perché non hanno panchine.

Gli insegnanti mi dicono che non può dare un buon insegnamento, vi manca regista per i pannelli a muro. Non si dispone di materiale didattico adeguato e senza una formazione adeguata.
Voglio aiutare voi e vi prego di visualizzare un elenco di ciò che hanno disperatamente bisogno. Ho promesso di aiutare, per quanto possiamo e avere soldi a disposizione.

Due giovani ragazze nel settimo Classe chiedo cosa vogliono imparare. Hanno detto spontaneamente:
Nurse! Sono lieto che mostrano interesse reale per un professionista per imparare che cosa è in questa remota regione di incredibile, ma estremamente necessario. Li ho messi in vista, far loro treno per questo dopo la scuola. Sono molto felice.
 
La stazione di medici
Dopo la scuola vado alla stazione medica. Questa casa si trova in una condizione assolutamente sporco. Nelle sale con pochi scaffali sono per lo più medicinali scaduti. Tutto è terribilmente polveroso e trascurato. Sapevo che la situazione nel mese di aprile 2008 e ha portato con materiali al fine di pulizia. Le camere sono scuri, non c'è luce, tranne le finestre sono aperte. Le pareti hanno l'intonaco con Sandputz. recuperata, assenza di riscaldamento per l'inverno, senza acqua (deve essere dal flusso, come la fontana accanto all'altro capo della città è che sia)
I nostri paramedici ordinati e separati dai vecchi farmaci ancora utilizzabile. Siamo stati la pulizia degli scaffali e il pavimento e mettere gli scaffali con un foglio, che avevo comprato in Nepalgunj. Dopo un breve periodo di tempo, le due ragazze che vogliono essere un infermiere e ha contribuito con la pulizia. Sono stati molto impegnati con esso. Tutti gli amici nepalesi ha lavorato con diligenza. E mi è piaciuto particolarmente, ho visto il fatto che essi stessi vogliono partecipare.

Il giorno dopo siamo tornati alla stazione e ha ammesso le droghe sono state infine inviate in elicottero e quelli che ho portato dalla Germania.
Poco tempo dopo arrivò gente del villaggio con l'occhio e l'infezione all'orecchio, infortunio alla mano, devono essere fornite. Prendete l'aiuto di così grata e mi sento quanto sia importante il nostro sostegno è.

Purtroppo ho dovuto tornare il giorno dopo con Surajan a Kathmandu. La cena di addio è stato bello e felice.

Il mattino dopo l'uomo ha riportato ghirlande e mi benedisse con tinte, il grano di terra sulla fronte. Un rito bellissimo, che mi ha molto commosso ed è un gesto rispettoso. Ancora una volta, mi viene in mente;
Quali sono i rituali che abbiamo in Europa al di benvenuto o addio? In passato è stata spesso benedetti con pane e sale, che è stato dimenticato. 2 ore e mezzo prendere la strada dalla casa di parenti nel ripido a Simikot. Surajan e mi sono stati accompagnati da parenti, che ha portato il mio bagaglio. I miei pensieri sono con la gente in Dadaphya. Io voglio deluderli in nessun modo e spero di tornare in Germania per avviare alcune azioni che ci aiutano a raccogliere i soldi.
I nostri prossimi obiettivi
Variazione di assistenza sanitaria
Entrambi i centri medici, e la fornitura in Simikot Dadaphaya, in modo che più forniture adeguate medica. Il nostro medico aiuta sia in Dadapaya, in Simikot. Corre spesso attraverso il passo su questa roccia, ripido sentiero.
La gente ha grande fiducia in lui. Lui è molto popolare e conosce le loro esigenze.
E 'molto difficile trovare un medico che sia disposto ad andare in questa zona remota.
 
Uno dei problemi principali è la situazione delle donne. Devi portare la maggior parte dei loro figli nella stalla. Ciò significa che il più alto rischio di infezione e spesso la morte per le madri ei bambini. Vogliamo creare un Gebärraum nella stazione medica con panni puliti e servizi medici necessari. Molte donne vogliono e dalla paura di complicazioni, pochi bambini. Le donne devono spendere nel corso del loro ciclo mestruale fuori casa in una capanna o un capannone, il momento in cui finiscono per inquinare le menti della casa del popolo ""! Le donne duro lavoro in casa, negli animali e nel tempo del raccolto. Essi per lo più non hanno istruzione e sono, come molti uomini sono analfabeti.
 
Urgente è la formazione medica di giovani donne come infermiera e ostetrica. Questo è possibile in Nepalgunj. Vi è un grande centro di ginecologia. Pazienti critici saranno inviati in aereo o in elicottero a Nepalgunj in ospedale. Non vi è alcuna possibilità di chirurgia e terapia intensiva in Humla.
 
In Nepalgunj, i pazienti del nostro assistente, la signora Harku Shahi, con la supervisione.
In Nepal, i pazienti negli ospedali delle famiglie con il cibo e vestiario sono forniti.
  

Migliorare le scuole
Urgente bisogno sono libri di scuola per tutti i bambini, cancelleria, borse scuola e di insegnamento e materiale didattico per gli insegnanti. Vogliamo mandare subito in primavera, quando l'aereo possa atterrare di nuovo, e ha completato l'esame Surajan SLC.
Si vola poi a Humla. Surajan accetta la responsabilità per il coordinamento e la corretta esecuzione di tutti i compiti necessari, insieme con il nostro manager Bishnu Rawat in Nepalgunj, che è responsabile per i trasporti a Simikot.
Ora vogliamo formare gli insegnanti in formazione specifica meglio, qual è il beneficio dei bambini e, quindi, avere migliori opportunità educative. Il nostro obiettivo è creare le condizioni per rendere l'etichetta così alta che almeno i bambini sono dotati promosso a scuole superiori. Naturalmente, i contadini in questa regione un posto importante, ma consente una migliore educazione ambientale un uso più intensivo del suolo, quindi l'alimentazione e il rimboschimento delle foreste un sapiente uso di risorse rinnovabili. Quando questi bambini l'opportunità di ulteriori
educazione, avere un buon lavoro nei campi dell'ecologia, elettronica, artigianato, ecc, possono imparare, utilizzano le loro conoscenze alle loro case, questo crea il miglior fondamento per la vita e può aiutare se stesse.
Ci prendiamo cura di banchi di scuola e tavoli, in modo che i bambini non devono più stare nella sporcizia sulla terra fredda.
Nel futuro miglioreranno ulteriormente l'edificio scolastico con la luce e forni. Per questo siamo con "RIDS-Nepal" lavorare insieme. RIDS-Nepal ha una lunga esperienza in Nepal e, in aggiunta impianti fotovoltaici, fornelli solari e stufe senza combustione (questi possono RIDS eigensl Nepa finito in Nepal), anche attraverso progetti di famiglia in nutrizione, l'igiene e la pianificazione familiare. Così, la situazione è migliorata per il popolo.
Se abbiamo abbastanza soldi, vogliamo continuare a questi progetti in altri villaggi.
Tutto è solo "step by step"!
 

Il popolo del Nepal - Humla sono molto giù per terra, saldamente collegato alle loro famiglie, molto diligente ed utile. Se la loro situazione è migliorata, ridurrà l'esodo rurale. Senza istruzione rimane il bisogno!
Hai una domanda su come potete aiutarci?
A proposito di tua adesione o donazioni: Info su "Donazione / forme Soci";
 
donazioni genere che possiamo vendere al mercato delle pulci in Germania e bazar;
 
Azioni a rendere;
 
per vincere gli amici per il nostro club;
Disponibilità a viaggiare con noi in questo settore a Nepal da usare magari le vacanze di aiutare queste persone;
 
Presentazione con bazar per consentire a casa vostra;
Altre domande e idee non esitate a contattarci al nostro indirizzo e-mail:

postmaster@nepal-medical-careflight.com 

ブリジットライニンガースレッドによって旅行レポート2009年10月




6日10月、私はネパールに戻って旅した。私は我々のプロジェクトの世話をしていました。

カトマンズでは、私はすでにゴッドソンを待っていた。我々は、ネパールでの私たちの組織に多くの必要な予定は、情報や会議を発見した。

Humlaの人々のための有用な援助は、よく組織化する必要があります行うには多くの多くのステップがあります。






Nepalgunjとの我々の友人Dadapayaは/ Humlaはすでに必要がある組織があります。そこで、Nepalgunjに飛ぶ。我々の貿易や輸送ヘリコプターや飛行機に関連する薬のすべての分野のための我々のマネージャーが空港でお迎えいたします。私は再び彼を見てうれしく思います。我々は、薬を購入すると、適切かつ必要なものを議論したい。最終的には、130キログラムになります。私たちは、医師のアシスタントや学校の本や文房具、フォルダ、およびブックを購入する。ドイツから私が寄贈医薬品のネパールの友人の13キログラムと一緒に持って来ることができる。我々は、Nepalgunjの2つの病院を訪問する予定だ。医師は非常に優れている病院の状況は壊滅的です。我々はまだ飛ぶこのKKHer真剣に病気の人々にする必要があります。山の中まで何も操作しないと実施することができます重篤な疾患が扱われます。我々は、医師に相談してください。彼らは非常に協力的であり、私たちがお手伝いします。



3日後に我々は最終的に天気が良かったし、航空機が欠陥を持っていた飛行を取得します。高い山の便については、以上の遅れを期待する必要があります。航空機は良好な視認性と土地砂浜斜面だけで飛ぶことができる。



シミコットにおける当社の医療局

シミコットでは我々のネパールの友人は、すでに仕事をして部屋を借りて、木製の棚を設定します。これは、すべてが消去され、明るい色で塗装が不可欠です。私はすぐにすべてのヘルプおよび清掃を開始します。は、それらが部屋にはフレンドリーな線の色とBalバハドゥールシャーヒーSurajans弟Balbirファブリックやカーペットの不在で、整理します。棚は赤茶色の色でコーティングされている。私たちはシミコットで買うことができる唯一の​​ものです。



我々は、医薬品や学用品の私達の130キロとヘリコプターでイライラして2日間待ちます。このような重い負荷は空気で出荷することはできません。私の時間は、残念なことに限られているので、私はDadaphayaしていきます。 Surajanはシミコットのままで、それのために世話をします。ベルバハドゥールとSurajans弟BalbirはKarnalitalに峠を越えて私を伴う。我々は、順番に、次の数日後にDadaphayaの医療ステーションを持って帰りたいと思う。からの道は、村に伝承は非常に急な岩です。






Dadaphayaへの私の訪問

偉大な暖かさは家族や村人たちに私を迎える。我々は、ときに私が最初に2008年から知られている村の時間は、私達はお互いに10年を知っていれば私は感じています。我々は再会についてのすべての実際です。

Surajansの弟Balbirご飯と私のために緑の葉野菜。私は、シンプルな木製のデッキがある隣の部屋で決める私の四半期を参照してください。何かの倉庫が働いて歓迎するが、煙の自由があります。メインルームでは、多くのヘビースモーカーである炉です。だから多くの人が目や呼吸器疾患の炎症を持っています。私たちは約2900メートルの高度の夏の村を参照してください。それは、すでに夕方ですが、それが暗くなるときが、私の頭のトーチと私はすでに何の問題もありません。



人々も小屋"冬の村"Dadaphayaの下部​​よりも簡単で、その"Almdörfern"で11月上旬後半5月から住んでいます。彼らは非常に動作します。すべてが簡単な手段で苦労して処理されます。ないマシンがあります。彼らの食糧のニーズに合わせて自分たちの小さな畑の作物ができるようになる1年とする必要があります。多くの場合、人々が飢えや冬の凍結は、天候や収穫を破壊するのに十分な大人になったら。多くが不十分、特に高齢者や子供、栄養され、多くが病気やけがを持っています。



夏の村で、私は暖かく迎えています。特に子供たちは私の周りに常にある。彼らは私を覚えておいてください。いくつかは私は認識しています。彼らはまだ同じように汚れや破れた服を着てまだ1年半が黒が大きくなっている。しかし、明るい光線、および多くの活力と喜びの彼らの押された顔の無限大​​で笑う。

Surajan村に来ると言う、薬は到達しませんでした。私が心配しているが、我々は忍耐を持っている必要があります。我々は、夏の村に学校を参照してください。これは、壁と屋根だけで構成されます。お部屋は空です。子供たちは先生は石の上にここに来る場合は、それらが通知されますここで座っている。ぶらぶらボールがされているの"根性"。他には何もないので子供たちはまだ彼と一緒に遊ぶ。夏の村を通って歩くとき、男は少しも彼の家の屋根から私を呼びました。 Surajanは、それは私が心にそれらの人々に到達したことを示しているので、私は非常にこの文章に触れている"なぜ、この女性は永遠に私たちと一緒にすることはできません"、それを私に翻訳されています。それはとてもために信頼を得るために、正直に生きることが重要です。だけにしてなる肥沃な土地、これらの人々に我々の助け秋は、それが自分自身を助けるために使用されているので、その支援を理解するために準備ができている彼らは変化に巻き込まれる。すべてがステップですべてのステップですが、それがされていることを示しています。我々がダウンして私は睡眠の親戚の家に取得します。



家の中でサプライズ

私は"私の寝室には"私を歩いていると完全に驚きました。兄はカラフルなファブリックと床と木製デッキ上に置かチベットカーペットと同じお部屋に並んでいる。

それはちょうど、本当に快適な幻想的でした。彼らは美しく、可能にするように快適に私を望んでいた。私のエアマットレス、寝袋では、それは超豪華でした。夕方には親戚や友人が私たちのお越しをお待ちして花の花輪に付属していると、私たちに多くの新しいことを言って、何を必需品に行うには。

Dadaphayaの学校や医療局に私の訪問

Surajanは峠を越えて帰って次の日の朝、薬が見るために周りシミコットする。バルバハドゥールは、Surajansの叔父、彼はまたDadaphayaの先生され、メイン村にダウン私と一緒に行きました。私は学校に行くと秩序の医療ステーションを持って、少なくとも限り私は、私としては、実行時間のNe​​palgunjとシミコットで長い待ち時間でいました。








学校

学校で子供たちは興奮と緊張でいっぱいだった。私はすべてのクラスに出席した。バルバハドゥールは、英語を話す私のために翻訳することができます。私は、彼らが学校に行くのが好きかどうかを尋ねたところ、雷のような"JAaaaaa ... ..."返事をした。多くの子供たちは、練習帳、ペンや学校のバッグを持っていた。両親はそれを買うお金がない。状態は、これらのリモート山を中心に、少なすぎる可能提供しています。最初の子供たち4彼らはベンチがあるので、クラスの床の汚れに座っている。






教師は、彼らは優れた教育を与えることができることを教えては、壁パネル用フィルムメーカーが欠落している。あなたは適切な教材とは適切な訓練をする必要はありません。



私はあなたを助けるために、彼らは必死になって必要なもののリストを要求します。私はこれまで私たちができる限りのお手伝いをしてお金を用意して約束した。

7日の2人の若い女の子私は、彼らが勉強したいどのクラスだろうか。彼らが自発的に言った:

ナース!私は実際に非常に必要だが、驚くほどのこの遠隔地にある職業を学ぶことに興味を持って、それを見るには満足している。私は彼らが学校の後に、このために訓練させ、ビューにそれらをお願いします。彼らは非常に満足している。



医療局

卒業後は、医療局を参照してください。この家は絶対に汚れた状態です。いくつかの棚のお部屋では主に薬の有効期限が切れています。すべてが汚れているとひどく無視される。私は2008年4月に状況を知っており、その材料を洗浄配信されます。ウィンドウが開いている以外のお部屋が暗い、ランプが点灯しない。壁は砂漆喰でmortaredされます。ない加熱は水が(可能性があります町のもう一方の端で、次の噴水としてストリームから取得する必要があります)、冬にはありません

私たちの救急は、並べ替え、古いまだ使える薬から分離される。我々は、私がNepalgunjで買った棚と床と箔と置く棚、掃除した。しばらくすると看護師になりたいと思って二人の女の子がやってきて、掃除を手伝ってくれました。彼らは非常に忙しくしていた。すべてのネパールの友人が熱心に働いた。つまり、私は彼らが自分たちも参加しないという事実を見て、特に私を喜ばせた。




私たちは再び駅に行き、薬は最終的にもののうち、私はドイツから持ってきて、ヘリコプターから送られてきたのを認めている。次の日

短い時間後に一部の人々が供給される、目、耳の感染症、手の負傷で村から来ました。彼らはとても感謝の助けを求める方法の重要な我々の支援、私が感じている。




残念ながら、私はカトマンズSurajan、翌日返さなければならなかった。お別れのディナーは素敵な陽気でした。




翌朝、私の部下は、花輪を持ち帰ったと額に染め、粉砕小麦で私を祝福した。深く感動した美しい儀式や、礼儀ジェスチャー。再びそれは私に発生します。

私たちは歓迎やお別れのヨーロッパを持っている儀式?過去には、多くのパンと塩、忘れられていたと祝福した。 2時間半はシミコット急な峠を越えて家族の家からの道を取る。 Surajanと私はまた、私の荷物を身に着けていた親戚を伴っていた。私の考えはDadaphyaの人々としています。私は何らかの方法で彼らを失望したいと私たちは資金調達に役立ついくつかのアクションを開始するためにドイツに戻ると思っています。













私たちの次の目標


医療の変更

両方の医療局は、より適切な医療供給が可能ですので、シミコットとDadaphayaで提供しています。私たちメディックはDadapayaの両方、およびシミコットのに役立ちます。彼は多くの場合、この岩、険しい道の峠を越えて行く。

人々は彼に大きな自信があります。彼は非常に人気があり、彼らのニーズを知っている。

これは遠隔地で行っても構わないと思っている医者を見つけることは非常に困難です。



主な問題は、女性の状況です。あなたは家の中で子供たちの大部分を負担する必要があります。これは、母親と子供のための感染症、しばしば死のリスクが最も高いことを意味します。我々は、清潔なタオル、医学的に必要なサービスと医療局のGebärraumを作成する。多くの女性が合併症、小さな子供たちの恐怖のために。女性は小屋で家の外に月経期間中に過ごすしたり、小屋、彼らは人々の家の心"汚染"の時間がある!女性は動物で、収穫時に、家の中で努力しています。彼らは通常は教育を受けて、多くの人が文盲ているようである。



緊急に必要な看護師や助産師として若い女性の医学教育です。これはNepalgunjが可能です。婦人のための大きいセンターがあります。重病患者は飛行機やNepalgunjにヘリコプターの病院でで送信されます。 Humlaの手術や集中治療室のない可能性があります。



Nepalgunjでは、我々のアシスタント、夫人Harkuシャーヒーケアの患者。

ネパールでは、食品や衣料品と家族の病院で患者が提供されています。




学校改善

多くの学校の書籍を必要に応じて、すべての子どもたち、文房具、学校のバッグや教育と教師のための教材。我々は、航空機が再び上陸することができますとしてSurajanは、その監査SLCを完了した直後、春に送信する。

それから彼はHumlaへ飛びます。 Surajan調整とシミコットへの輸送を担当していますNepalgunjで我々のマネージャービシュヌRawat、一緒に必要なすべてのタスクの適切な執行の責任を負いません。

次に我々は、彼らがより良い教育の機会を持っている場合、子どもの利益になる特別教室のセッションで、教師を訓練する。私たちの目標は、少なくとも英才は、高等学校に昇格さで、そのラベルが非常に高いように条件を作成することです。もちろん、この地域の農民は、重要な役割を果たしているが、土壌のより集中的に使用してより良い環境教育を可能にする、このように供給し、植林再生可能な資源を効率的に使用する。場合、これらの子供たちの機会をさらにして

教育は、学ぶことができる彼らの家に彼らの知識を使用するエコロジー、エレクトロニクス、手工芸品などの分野で、良い職業を持っている、これは生活のための最適な基盤を作成する人々は自分を助け支援しています。

我々は、子供たちは、もはや冷たい床の汚れに座っているように、学校の机やテーブルを提供しています。

今後は、さらに光とストーブと一緒に学校の建物が向上します。そのために我々はRIDがネパールの協力"としています。 RIDのネパールは、栄養、衛生及び家族計画の家族のプロジェクトもを通して、さらに太陽光発電システム、太陽器や無煙ストーブ(これらのことができるのRID -ネパのeigenslネパールで終了)ネパールでの長い経験を持っています。したがって、状況は人々のための改善されています。

我々は十分なお金を持っている場合、我々は他の村でこのプロジェクトを続けたいと思っています。

すべては"ステップバイステップ"だけです!




ネパールの人々は - Humlaしっかりとその家族に非常に勤勉で親切接続すると、非常に現実的にされます。その状況が改善されている場合、農村部の流出を減らす。教育がなければ、必要性が残っている!


ご質問があなたは私たちを助けることができるがありますか?

会員や寄付について:情報の"/会員フォームを寄付する";



私たちは、ドイツでのフリーマーケットやバザーで売ることができるの寄付。



アクションは、私たちをすることができる。



私たちのクラブの友人を作る。



意欲は、おそらくこれらの人々を助けるために休暇を使用して、ネパールには、この地域で私たちと旅行する。



バザールではプレゼンテーションはあなたの家のように;



その他のご質問やアイデアは、我々の電子メールアドレスまでご連絡ください:

postmaster@nepal-medical-careflight.com
  




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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